Spenden
 »  »  » Termineinladung: PETA-Aktion in Treysa/Schwalmstadt / Tiere sind keine Ware – kein Tierverkauf bei H

Termineinladung: PETA-Aktion in Treysa/Schwalmstadt / Tiere sind keine Ware – kein Tierverkauf bei Hagebau! / 23. Februar 2016, 11 – 12 Uhr

Bikini-„Kaninchen“ im Einkaufswagen macht auf das Leiden für Hagebau aufmerksam

Stand Februar 2016
Schwalmstadt / Stuttgart, 19. Februar 2016 – Tiere sind keine Ware: Mit traurigem Blick und nur im Bikini als Kaninchen verkleidet in einem Einkaufswagen macht eine Unterstützerin von PETA am kommenden Dienstag von 11 – 12 Uhr gegenüber der Hagebaumarkt-Filiale in Treysa auf das Leid der sogenannten Heimtiere aufmerksam, die wie Gegenstände in Baumärkten verkauft werden. Ermittler der Tierrechtsorganisation haben im vergangenen Jahr in einer Recherche aufgedeckt, dass auch ein großer Teil der Tiere, die in Filialen der Baumarktkette verkauft werden, unter tierquälerischen Bedingungen in Zuchtanlagen „produziert“ wird. Die Aufnahmen zeigen zentimeterhohe Fäkalien in den Ställen, verwesende Tierleichen und Kannibalismus unter den Tieren – also das Töten und Essen von Artgenossen oder deren Körperteilen. PETA fordert die Verantwortlichen von Hagebau auf, den Tierverkauf umgehend einzustellen.

„Hagebau lockt mit dem Verkauf von Kleintieren Kunden in seine Filialen, verschweigt aber, dass viele Tiere in den Zuchtanlagen in winzigen Boxen in ihren eigenen Ausscheidungen vor sich hin vegetieren und dabei oft verdursten oder an ihren Verletzungen sterben“, so Alena Thielert, Aktionskoordinatorin bei PETA. „PETA wird im Rahmen von Aktionen und Gesprächen weiter Druck auf Hagebau ausüben und die Verbraucher informieren – so lange, bis das Unternehmen den Tierverkauf stoppt.“

Die Recherchen der Tierrechtsorganisation ergaben, dass Hagebau einen großen Teil seiner Tiere mittels zwischengeschalteter Großhändler aus tierquälerischen Zuchtanlagen in den Niederlanden und Deutschland bezieht. In diesen Betrieben werden jedes Jahr viele Tausend Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Ratten und Mäuse in überfüllten Käfigen oder winzigen Plastikboxen „produziert“. Die Tiere wurden derart vernachlässigt, dass viele von ihnen schon in den Zuchtanlagen starben, verdursteten oder Verletzungen und Erkrankungen aufwiesen; unzählige vegetierten inmitten ihrer eigenen Ausscheidungen dahin. Bei einigen der sensiblen Lebewesen führte der Stress der engen und intensiven Gefangenschaft zu Kannibalismus. PETA-Ermittler haben neben den Massenzuchtanlagen auch stichprobenartig die Bedingungen bei kleinen Züchtern dokumentiert – hier herrschen ebenso extrem schlechte Zustände.

Wer einen tierischen Mitbewohner bei sich aufnehmen möchte, sollte sich an ein Tierheim wenden und ein hilfsbedürftiges Lebewesen adoptieren. Jedes Jahr werden etwa 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben oder einfach ausgesetzt.
 
WANN & WO:
Dienstag, 23. Februar 2016, 11 – 12 Uhr, Fototermin von 11 – 11:30 Uhr.

Am Staudamm (gegenüber der Hagebau-Filiale), 34613 Schwalmstadt.
Interviewkontakt vor Ort: Alena Thielert, Aktionskoordinatorin, +49 (0)172 2778834
 
Weitere Informationen:
Hagebau.petadeutschland.de
Heimtierhandel.petadeutschland.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de