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Termineinladung: PETA protestiert mit Berg aus Menschenfleisch gegen das Töten von Millionen Tieren / Frankfurt, 16. September 2016, 14:15 – 15:15 Uhr

 
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Stand September 2016
Frankfurt/a.M. / Stuttgart, 9. September 2016 – Gegen millionenfache Tierqual: Aufgetürmt zu einem riesigen Berg aus blutigem Fleisch nehmen Dutzende halbnackte Unterstützer der Tierrechtsorganisation PETA am Freitag, 16. September, um 14:15 Uhr den Frankfurter Römerplatz ein. Ihre Botschaft: „Fleisch ist Mord.“ Mit dieser Aktion will PETA darauf aufmerksam machen, dass in Deutschland jährlich etwa 800 Millionen Rinder, Schweine, Hühner und andere empfindungsfähige Landlebewesen für die Produktion von tierischen Lebensmitteln leiden und sterben. Mit einer pflanzlichen Ernährung, so der Appell der Organisation, können die Menschen der Tötungsindustrie einen Riegel vorschieben.
 
„Viele Menschen sehen nicht, dass sich hinter ihrem Stück Fleisch auf dem Teller ein totes Tier verbirgt“, sagt Alena Thielert, Aktionskoordinatorin bei PETA. „Ein Tier, das kurz vor seinem Tod im Schlachthaus den Geruch von Blut wahrnimmt, schreit und Angst hat. Wir wollen das Mitgefühl der Menschen wachrufen, den Tieren, die empfinden wie wir, ihr Leben zu lassen.“
 
In Deutschland werden 95 Prozent der Rinder, 97 Prozent der Hühner und 99 Prozent der Schweine auf engstem Raum, meist ohne Tageslicht gehalten. 100 Prozent der Tiere sterben einen vorzeitigen und gewaltvollen Tod im Schlachthaus, wenn sie die Mastzeit überhaupt überleben – egal, aus welchem Betrieb sie stammen. Die Kastration von Ferkeln und Enthornungen bei Kühen finden ohne Betäubung statt, Hühnern brechen aufgrund des angezüchteten zu schnellen Wachstums die Knochen. Die Tiere haben, genau wie die Tiere aus Biobetrieben, ein entbehrungsreiches Leben und stressvolle Transporte hinter sich, bevor sie qualvoll im Schlachthaus sterben – denn keine Betäubungsmethode ist schmerz- und stressfrei für das Tier. Aufgrund von Fehlbetäubungen werden Rinder, Schweine und Hühner häufig bei vollem Bewusstsein getötet. Laut Angaben der Bundesregierung sind je nach Betäubungsart 3,3 bis 12,5 Prozent der Schweine und vier bis über neun Prozent der Rinder nicht ausreichend betäubt, wenn Arbeiter sie an einem Bein aufhängen und ihnen kopfüber die Kehle durchtrennen. In absoluten Zahlen sind dies jährlich weit über 300.000 Rinder und bis zu 7,5 Millionen Schweine – die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich weitaus höher. Für Hühner und Puten wurde noch keine Fehlbetäubungsrate ermittelt, was unter anderem damit zusammenhängen könnte, dass diese Tiere im Schlachthof nur in Tonnen und nicht als einzelne Individuen angegeben werden.
 
PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, für die menschliche Ernährung ausgebeutet zu werden. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm der Tierrechtsorganisation gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. PETA Deutschland e.V. ist die größte Interessenvertretung vegan lebender Menschen in Deutschland.
 
WANN & WO:
Freitag, 16. September 2016, 14:15 – 15:15 Uhr, Fototermin 14:30 – 15:00 Uhr, Frankfurt, Römerberg
Interviewkontakt vor Ort: Alena Thielert, +49 (0)172/2778834
 

„Menschlicher Fleischberg“: PETA-Aktion in Köln 2009 / © PETA
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Fleisch
Veganstart.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de