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Termineinladung: PETAs erste Pro Fleisch-Aktion – blutiger Zombie-Protest für eine vegane Ernährung / Berlin, 29. Oktober 2015, 17:30 Uhr

 
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Stand Oktober 2015
Berlin / Stuttgart, 27. Oktober 2015 – „The Walking Dead“ auf dem Potsdamer Platz: Täuschend echt als Zombies verkleidet, mit verwesten Gesichtern und blutverschmiert werden 15 PETA-Unterstützer am kommenden Donnerstag um 17:30 Uhr auf dem Potsdamer Platz in Berlin bei der ersten Pro Fleisch-Aktion in der Geschichte von PETA Deutschland e.V. demonstrieren. Kurz vor Halloween werden die Untoten dabei in düsterem Ambiente zwischen den Passanten schlurfen und diese aufklären: Fleischessen ist legitim – wenn man ein Zombie ist! Für alle Menschen dagegen ist eine rein pflanzliche Ernährung die tierfreundlichste und gesündeste Option.
 
„Kein fühlendes Lebewesen will getötet und danach gegessen werden. Menschen haben die Wahl, sich friedlich und vegan zu ernähren – Zombies nicht. Demnach sind sie die einzigen, die Fleisch verzehren sollten“, so Jobst Eggert, Manager Grafik/Online bei PETA Deutschland e.V. „Wir möchten mit dieser furchteinflößenden Aktion Verbraucher dazu ermutigen, ihre Verantwortung Tieren und der Umwelt gegenüber zu überdenken und sich für eine rein pflanzliche Lebensweise zu entscheiden.“
 
Die Unterstützer der Tierrechtsorganisation erhalten für die Aktion ein professionelles Make-Up der renommierten Berliner Maskenbildnerschule „Hasso von Hugo“, um die Illusion des Zombies perfekt zu machen. Einige Spezialeffekt-Maskenelemente wurden zusätzlich von SFX-Artist Claus Grüßner zur Verfügung gestellt.
 
Jedes Jahr werden allein in deutschen Schlachthäusern über 750 Millionen fühlende Lebewesen für die Fleischproduktion getötet. Diese Tiere haben meist ein entbehrungsreiches Leben und stressvolle Transporte hinter sich, bevor sie qualvoll sterben – denn keine Betäubungsmethode ist schmerz- und stressfrei für das Tier. Aufgrund von Fehlbetäubungen werden nicht selten Rinder, Schweine und Hühner bei noch teilweise vollem Bewusstsein getötet. Laut Angaben der Bundesregierung sind je nach Betäubungsart 3,3 bis 12,5 Prozent der Schweine und vier bis über neun Prozent der Rinder nicht ausreichend betäubt, wenn sie an einem Bein aufgehängt werden und Arbeiter ihnen kopfüber die Kehle durchtrennen. In absoluten Zahlen bedeutet dies jährlich weit über 300.000 Rinder und bis zu 7,5 Millionen Schweine – die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich weitaus höher. Für Hühner und Puten wurde noch keine Fehlbetäubungsrate ermittelt; das könnte unter anderem damit zusammenhängen, dass diese Tiere im Schlachthof nur in Tonnen und nicht als einzelne Individuen angegeben werden.
 
PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, gegessen zu werden. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, jeder Einzelne bewahrt auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten. Mit dem kostenlosen Veganstart-Programm von PETA gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht.
 
WANN & WO:
Donnerstag, 29. Oktober 2015, 17:30 Uhr, Potsdamer Platz, Berlin

Interviewkontakt vor Ort: Jobst Eggert, +49 (0)173 3142447
 
Weitere Informationen:
Veganstart.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de