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Termineinladung: „Schützt Schafe: Wollfreier Winter“ – unverhüllter Protest bei PETA-Aktion gegen das blutige Scheren von Schafen weltweit zu Beginn der Fashion Week in Berlin / 19. Januar 2016, 9:30 – 10:15 Uhr

Stand Januar 2016
Berlin / Stuttgart, 15. Januar 2016 – Voller Körpereinsatz gegen Tierleid: Nur leicht bekleidet mit weißen Bikinis, High Heels und Loop-Schals demonstrieren drei engagierte Unterstützerinnen von PETA Deutschland e.V. im Rahmen der Berlin Fashion Week am kommenden Dienstag von 9:30 – 10:15 Uhr auf dem Platz des 18. März in Berlin gegen die gewaltsame Schafschur für Wolle. Eine Teilnehmerin hält dabei eine blutige Lammpuppe auf dem Arm, um Passanten auf das Leid der Tiere in der Wollindustrie aufmerksam zu machen. Im Rahmen der internationalen Kampagne für einen „Wollfreien Winter“ appelliert die Tierrechtsorganisation an Designer, Modehäuser und Verbraucher, sich für den Einsatz von veganen, tierfreundlichen Materialien aus Baumwolle, Viskose oder Acryl zu entscheiden.
 
„Die Schur ist für Schafe weitaus blutiger ist als ein Gang zum Friseur. Ermittler von PETA USA haben in den vergangenen Monaten auf 37 Schaffarmen weltweit grausame Tierquälerei aufgedeckt“, kritisiert Frank Schmidt, Fachreferent für Tiere in der Bekleidungsindustrie bei PETA Deutschland e.V. „Die sensiblen Schafe wurden auf Farmen getreten, verstümmelt und lebendig gehäutet. Entscheiden sich Kunden, Designer und Händler für den Kauf und Verkauf von pflanzlichen und synthetischen Textilfasern, ersparen sie Millionen von Schafen Leid.“
 
Die Anzahl an Labels und Designern, die sich gegen den Einsatz von Wolle in ihren Kollektionen entscheiden, wächst kontinuierlich – so haben beispielsweise Vaute Couture aus New York sowie bleed aus Berlin Wolle komplett aus ihrem Sortiment gestrichen. Erst im November 2015 enthüllten PETA USA-Videoaufnahmen von einer großen Schaffarm in Australien – dem Land, das weltweit die meiste Wolle exportiert – systematische Tierquälerei. Die Schafe wurden bei der Schur geschlagen und getreten. Designerin Stella McCartney und das Outdoor-Label Patagonia stellten 2015 ebenfalls den Einkauf von Wolle aus Argentinien ein, nachdem PETA USA auf einer Zulieferfarm Verstümmelungen, Schnittwunden bei der Schur sowie Tötung und Häutung bei Bewusstsein aufgedeckt hatte. Auch in Deutschland stellte PETA bereits Strafanzeigen gegen Scherer und Schäfer wegen blutiger Schur und tödlicher Vernachlässigungen der Tiere.

WANN & WO:
Dienstag, 19. Januar 2016, 9:30 – 10:15 Uhr, Platz des 18. März am Brandenburger Tor, Berlin
Interviewkontakt vor Ort: Frank Schmidt, Mobil +49 (0)174 3072472
 
Weitere Informationen und Videomaterial:
Wolle.Peta.de
PETA.de/Wolle_Australien2015
PETA.de/Wolle
PETA.de/Angora

Kontakt:
Judith Stich, +49 (0)30 6832666-04, JudithS@peta.de