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 »  »  »  »  » Thailand - Der Verrat an Babyelefanten
Dieses Elefantenbaby ist erst drei Jahre alt und wurde der Fürsorge ihrer Mutter entrissen.

Der Verrat

In einem Dorf tief im Dschungel von Thailand wird einem Babyelefanten ein Stück Obst angeboten. In Gefangenschaft geboren, lebt sie, seit sie vor erst zwei Jahren auf die Welt gekommen ist, bei Elefantentrainern, Mahouts, in ihrem Dorf. Sie vertraut den Dorfbewohnern, den einzigen Menschen, die sie je gekannt hat.

Vorsichtig greift sie mit ihrem winzigen, faltigen, grauen Rüssel nach dem Obst. Ihre großen runden Füße am Ende ihrer vier stämmigen Elefantenbeinchen bewegen sich sanft über die Erde. Das Obst wird ihr außer Reichweite hingehalten, so dass sie gezwungen ist, sich vorwärts zu bewegen, ohne zu bemerken, dass jeder Schritt sie dem ultimativen Verrat und sieben Tagen Folter näher bringt, die sie bis ins Innerste erschüttern werden.

Sie befindet sich noch im Wachstum und ist nicht viel größer als die Dorfbewohner, die verstohlen einen Kreis um sie gebildet haben. Als sie einen Schritt nach vorn macht, werfen ihr plötzlich zwei Männer ein dickes, schweres Seil als Schlinge den Hals. Verwirrt versucht sie, sich aus der Schlinge zu ziehen, doch es ist zu spät, die Falle ist zugeschnappt, und es gibt kein Entkommen.
Die Dorfbewohner drängeln, um ihrem peitschenden Rüssel und ihren panikartigen Fluchtversuchen zu entgehen. Sie schreit vor Angst, doch ihre Rufe bleiben unerhört - ihre traumatisierte Mutter wurde in Erwartung dieses Tages aus dem Dorf weggeschafft. Sie ist stark, doch sie ist machtlos gegen die Dutzenden von Dorfbewohnern, die mit aller Kraft die Schlinge fester ziehen, die sich immer tiefer in das empfindliche Fleisch ihres Halses schneidet.


Dorfbewohner prügeln das Elefantenbaby und stechen in die empfindliche Haut zwischen den Zehen.

Ein ganzes Dorf ist nötig

Über dem Dorf liegt eine feierliche Stimmung, als der Babyelefant, unfähig, sich in irgendeine Richtung zu bewegen, auf sein Schicksal wartet. Junge und Alte kommen, um das vor ihnen liegende Spektakel zu beobachten und mit dabei zu sein.

Eines nach dem anderen werden ihr zusätzliche Seile und Stahlkabel um den Bauch, die Beine und die Füße gewickelt - selbst ihr Schwanz wird festgebunden. Verzweifelt und erfolglos versucht sie, ihre Peiniger abzuwehren, indem sie mit ihrem Rüssel die Seile wegstößt und sich mit ihm gegen die schmerzhaften Schläge zu schützen versucht. Doch es gibt keine Gnade. Ihr Rüssel und die empfindliche Haut zwischen ihren Zehennägeln werden mit Knüppeln geschlagen und mit Stöcken durchbohrt, die mit spitzen Nägeln besetzt sind, und in die Gehörgänge werden ihr Nägel gestochen.

Gefesselt und erschöpft kann sie nicht länger stehen. Ihre Beine geben nach, so dass sie gezwungen ist, in den Seilen zu hängen, die ihren Hals einschnüren und um ihren Bauch gewickelt sind, oder an den Seiten des Käfigs zusammenzubrechen. Ein Stoß in die Rippen zwingt sie für einen Moment wieder auf die Beine.
Einer der Dorfälteren klettert auf sie und setzt sich rittlings auf ihren Nacken. Er hält einen Stock in der Hand, an dem eine lange, gebogene und spitze Klinge angebracht ist. Auf Thai lässt er dem Babyelefanten die Botschaft zukommen: "Denk daran, wenn du dich uns nicht widersetzt, dann verletzen wir dich nicht." Er hebt die Klinge, spuckt darauf und versenkt sie in ihrem Kopf, direkt zwischen ihre Ohren. Jedes Mal, wenn er die Klinge in ihren Kopf schlägt, hat er Mühe, sie wieder aus ihrem gequälten und blutigen Fleisch herauszuziehen. Später wird festgestellt, dass sie ihr Gehör verloren hat, sehr wahrscheinlich als Folge der sadistischen Lektion dieses Mannes.

Der Mann steigt ab, und zwei junge Männer nehmen seinen Platz ein. Sie sitzen lässig auf ihrem Rücken, einer raucht eine Zigarette. Nach der Zigarettenpause treibt der Mann leidenschaftlich das spitze Ende eines Stockes in die Wunde in ihrem Kopf, die der Dorfältere dort hinterlassen hat. Sie brüllt in unausweichlicher Qual, hebt ihren Kopf in dem nutzlosen Versuch, dieses Schmerzinstrument abzuschütteln.

Dämmerung hat sich über das Dorf gelegt, und durch den Rauch eines Lagerfeuers neben ihrem Käfig lassen ihre Augen die Angst und die Verwirrung eines Babyelefanten erkennen, dessen Welt auf den Kopf gestellt worden ist. Ihre Mutter ist verschwunden, und sie wurde von jenen, denen sie vertraute, gefesselt, geschlagen und missbraucht. Doch ihr Martyrium ist noch lange nicht zu Ende. In den darauffolgenden Tagen werden ihr Futter, Wasser und Schlaf verweigert. In abwechselnden Schichten prügeln die Dorfbewohner sie Tag und Nacht, um sicher zu gehen, dass ihre Unterwerfung absolut und vollkommen ist.


Eine Woche Später

Eine Woche später entdecken die Zeugen der Schlägereien sie außerhalb des Dorfes an einem Baum angebunden. Ihre Augen sind zugeschwollen, Blut und Eiter laufen ihre großen, zerrissenen Ohren hinunter, und ihr Körper ist übersät mit offenen Wunden. Bildbeweise von anderen Babyelefanten in Käfigen mit Durchfallspuren entlang der Rückseite ihrer Beine sind plastische Beweise für den reinen Terror, den sie durchmachen. Für den Rest ihres Lebens werden sie weiter regelmäßig geschlagen, um sie daran zu erinnern, "wer der Boss ist". Einige werden schließlich aus den Qualen dieses unaufhörlichen Missbrauchs ausbrechen und Mahouts und Touristen angreifen und töten.


Sehen Sie das PETA Video über das "Trainingscamp"

 

Laden Sie hier unseren ausführlichen Elefantenbericht runter

Lesen Sie einen sehr interessanten Bericht aus dem Jahre 2000 über die Bestände und das Schicksal von Elefanten, die in Zoologischen Gärten, Safari Parks und ähnlichen Einrichtungen sowie in Circussen quer durch Mittel-, West- und Südeuropa gehalten wurden.