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Tierquäler legt präparierte Fleischköder in Kierspe aus – PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand November 2012
Kierspe / Gerlingen, 26. Juli 2012 – Nachdem unbekannte Tierquäler am vergangenen Wochenende mit spitzen Nägeln und Injektionsnadeln präparierte Fleischköder im nordrhein-westfälischen Kierspe auslegten, geht unter Hundehaltern die Angst um. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. setzt nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Täters oder der Täter führen. Zeugen, die Informationen zu diesem Fall beisteuern können, wenden sich bitte telefonisch unter 0152 37325400 oder per E-Mail an PETA oder direkt an das Polizeirevier Meinerzhagen.

„Die Hunde in Kierspe schweben in akuter Lebensgefahr“, sagt Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Es ist äußerste Vorsicht geboten, damit keine Tiere durch die Köder zu Tode kommen. Die Täter müssen schnellstmöglich gefasst werden, damit Tierfreunde in Kierspe unbeschwert mit ihren Hunden spazieren gehen können. Die ausgelegten Köder können aber auch Kindern zum Verhängnis werden.“

Da immer wieder präparierte Köder von Tierquälern ausgelegt werden, fordert PETA eine bundesweite Meldepflicht für Giftanschläge dieser Art. Auf diese Weise lassen sich jene registrieren und dokumentieren – anschließend kann die Bevölkerung über die Gefahren informiert werden. Zugleich wird festgehalten, wie häufig Tiere Opfer dieser sadistischen Misshandlung werden.

PETA macht darauf aufmerksam, dass ein vergifteter Hund schnellstmöglich tierärztlich behandelt werden muss. Bereits bei einem Verdacht sollte unverzüglich ein Tierarzt aufgesucht werden.

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“
Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
PETA.de/tierqual
PETA.de/haustiere
PETA.de/staatsanwalt

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de