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Tierquäler misshandeln Hundewelpen in Reken – PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand November 2012
Reken / Gerlingen, 17. Juli 2012 – Nachdem drei Jugendliche am vergangenen Freitagabend bei einem Raubüberfall den neun Wochen alten Labrador-Mischling eines 18-Jährigen würgten und anschließend in ein nahe gelegenes Wasserbecken warfen, sodass das Tier kurze Zeit später an seinen Verletzungen starb, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro aus für Hinweise, die zur Ermittlung und Überführung der Täter führen. Zeugen wenden sich bitte an PETA unter der Telefonnummer 0152 37325400 oder direkt an das zuständige Polizeirevier. Medienberichten zufolge malträtierten die Täter den Hund auch noch nachdem der Halter seinen Geldbeutel herausgab.

Helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, appelliert Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Kaltblütigen Handlungen gegenüber Tieren liegen oft schwerwiegende psychologische Störungen der Täter zugrunde. Ein unschuldiger Welpe wurde von den gewaltbereiten Männern sadistisch gequält – möglicherweise vergreifen sich die aggressiven Täter bei ihrem nächsten Überfall direkt an Menschen.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual
www.peta.de/haustiere
www.peta.de/staatsanwalt

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de