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Tierquäler misshandeln Katze auf Spielplatz in Neckarweihingen – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand Oktober 2016

Neckarweihingen / Stuttgart, 25. Oktober 2016 – Fahndung nach Tierquälern: Einer Polizeimeldung zufolge haben unbekannte Täter zwischen dem 6. und 7. Oktober eine Katze auf einem belebten Spielplatz in der Hohenrainstraße in Neckarweihingen so misshandelt, dass ihr Fuß amputiert werden musste. Passanten fanden die schwer verletzte Katze und brachten sie zum Tierarzt. Die Fachabteilung Umwelt und Gewerbe der Polizei Ludwigsburg bittet unter der Telefonnummer 07142 40 50 um Zeugenhinweise. Um die Suche nach den Tierquälern zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung der Tierquäler führen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, haben ebenso die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.

„Bitte helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen. Durch Hinweise aus der Bevölkerung konnte so beispielsweise der Täter, der im März 2015 einen Welpen in Ludwigsburg zu Tode trat, überführt werden.

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/TierischeMitbewohner
PETA.de/Staatsanwalt

PETA.de/Whistleblower

PETA.de/Ludwigsburg-Jogger-wegen-Welpen-tod-verurteilt-PETA-zahlt-Belohnung

 
Kontakt:
Judith Stich, +49 (0)30 6832666-04, JudithS@peta.de