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Tierschutz statt Angelunterricht

PETA appelliert an Lehrzentrum Francisco Josephinum, tierquälerischen Kurs einzustellen

Stand Januar 2013
Wieselburg (Niederösterreich) / Gerlingen, 15. Januar 2013 – Tierschutz statt Angelunterricht: Die am Lehr- und Forschungszentrum Francisco Josephinum im niederösterreichischen Wieselburg angebotene Angel-AG stößt auf herbe Kritik seitens PETA Deutschland e.V. Die Tierrechtorganisation hat sich nun schriftlich an die Schulleitung gewandt und sie darum gebeten, den Kurs unverzüglich einzustellen. Zuvor wurde PETA von einem Schüler der Lehranstalt, der sich auch für vegane Speisen in der Kantine stark macht, auf die tierquälerische AG aufmerksam gemacht. Wissenschaftliche Studien haben längst belegt, dass Fische, genauso wie Menschen, Schmerzen und Ängste empfinden.

„Beim Angeln werden Fische in eine Falle gelockt, ein Haken durchbohrt ihre empfindlichen Lippen und sie werden mit ihrem ganzen Gewicht am Haken hängend aus dem Wasser gezogen, sodass sie keine Luft mehr bekommen. Entweder sie ersticken dann langsam und qualvoll oder sie werden lebend aufgeschnitten und ausgenommen“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA. „Jugendliche, die lernen, wie Tiere getötet werden, bringen womöglich auch Menschen weniger Mitgefühl entgegen.“

Studien der Universität Edinburgh in Großbritannien belegen, dass auch Fische Schmerzrezeptoren besitzen. Werden sie an ihren Lippen verletzt, reiben sie die verwundete Stelle am Boden und versuchen auf diese Weise, ihre Schmerzen zu lindern. Auch zwei neue Gutachten der Schweizer Eidgenössischen Ethikkommission für Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) bestätigen diese Ergebnisse.

Weder Fische noch andere Tiere gehören auf den Teller. Tipps und Rezepte für eine abwechslungsreiche und leckere rein pflanzliche Ernährung gibt es auf GoVeggie.de.

Weitere Informationen:
Fischen-tut-weh.de
GoVeggie.de

Kontakt:
Bartek Langer, +49 7156 17828-27, BartekL@peta.de