»  »  »  » Töten als „Hobby“: PETA kritisiert Jagd- und Angelmesse in Dortmund

Töten als „Hobby“: PETA kritisiert Jagd- und Angelmesse in Dortmund

Stand Januar 2013
Dortmund / Gerlingen, 29. Januar 2013 – Zurschaustellung grausamer „Hobbys“: Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. kritisiert die Jagd- und Angelmesse, die von heute an in den Dortmunder Westfalenhallen veranstaltet wird. PETA weist darauf hin, dass Jahr für Jahr Millionen Tiere von Jägern und Anglern grausam getötet werden und appelliert an die Bürger in Dortmund, die Veranstaltung zu meiden.

„Angeln und Jagen als fröhlichen Zeitvertreib anzupreisen, ist geschmacklos“, so Diplom-Zoologe Peter Höffken, Wildtierexperte bei PETA. „Jeder ‚erfolgreichen‘ Jagd- oder Angeltour fallen unnötig fühlende Lebewesen zum Opfer.“

PETA fordert ein Verbot der Jagd, weil eine Reduktion des Wildtierbestandes durch Jäger nicht nötig ist. Auch namhafte Biologen wie Prof. Dr. Josef Reichholf von der TU München vertreten die Auffassung, dass waldbewohnende Tierpopulationen selbst zu Zeiten von Wolf und Bär hauptsächlich durch Umwelteinflüsse wie Witterung, Nahrungsverfügbarkeit oder Krankheiten reguliert wurden.

Zwei neue Gutachten der Schweizer Eidgenössischen Ethikkommission für die Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH) befassen sich intensiv mit der Kognition und dem Bewusstsein von Fischen. Die Verfasser, Philosoph Markus Wild und Biologe Helmut Segner, belegen, dass Fische Schmerzen empfinden, ein Bewusstsein haben, lernfähig sind und kooperieren können. Weiterhin weist ihr Hirn zahlreiche Übereinstimmungen mit dem Gehirn von Säugetieren auf.

Fische empfinden ebenso Schmerzen wie Hunde / © PETA

Motiv in druckfähiger Qualität:
PETA.de/Anzeigen

Weitere Informationen:
Fischen-tut-weh.de
PETA.de/Visch-Rezepte
PETA.de/Jagd

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de