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Top-Position für Hertha BSC, Blamage für FC Union Berlin: PETA veröffentlicht Ranking der Veggie-freundlichsten Stadien in der Fußballbundesliga

 
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Münchner Allianz-Arena schwächelt

Stand Mai 2014
Berlin / Gerlingen, 23. Mai 2014 – Gut verpflegt ist halb gewonnen: Auch in dieser Fußball-Saison ermittelte die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. das Veggie-freundlichste Stadion der Ersten und Zweiten Bundesliga. Vorbildhaft sind die jeweils erstplatzierten Vereine FC Schalke 04 in der Ersten Liga sowie der FC St. Pauli in der Zweiten Liga, die den Fußball-Fans eine große Vielfalt an vegetarischen und veganen Speisen präsentieren.

In der Liga gut im Mittelfeld hat sich Aufsteiger Hertha BSC im PETA-Ranking vom 9. Platz in der Zweiten Liga auf Platz 3 in der Ersten Liga hochgearbeitet und erreicht 17 Essenspunkte. Im Olympiastadion erwarten den hungrigen Zuschauer diverse Backwaren, Pommes und Salat. Davon kann sich der zweite Hauptstadtclub noch das ein oder andere abschauen. Zwar befindet sich die Union in der Liga im Mittelfeld, doch mit lediglich 7 Punkten belegt der Verein den vorletzten Ranking-Platz der Zweiten Liga. Immerhin können sich Fans mit einer Linsen-bzw. Erbsensuppe und Backwaren stärken.
 
Neben Hertha BSC glänzen viele weitere Vereine mit einem breiten Angebot an vegetarisch-veganen Snacks und Speisen und können sich so einen Patz im oberen Drittel der PETA-Tabelle sichern. Ebenfalls beispielhaft: der FC Ingolstadt 04. Auf der Speisekarte des Zweitlegisten findet der hungrige Fußballfan unter anderem Teigtaschen mit Gemüse und Kräuter-Chili-Dip oder Frühlingsrollen. Meisterhaft, wie die vegetarischen und veganen Fans mit Snacks und kleinen Gerichten versorgt werden.
 
Die Gastro-Krone erstmalig abgeben musste in diesem Jahr die Münchner Allianz Arena. Der unangefochtene Abräumer der letzten sechs Rankings schwächelte auf der Zielgeraden – und erstmals seit Anbeginn der PETA-Rankings schafften es der FC Bayern München und der TSV 1860 München jeweils nur auf Platz 2 der PETA-Tabelle.

„Noch vor wenigen Jahren mussten Vegetarier und Veganer im Fußballstadion mit Pommes vorlieb nehmen oder trockene Brezeln knabbern. Heute glänzen viele Stadien mit tierfreundlichen Angeboten wie Gemüsefrikadellen, Kartoffelspiralen oder Gemüserollen mit Tofu und Sonnenblumenkernen – die Auswahl wird immer größer und bunter“, so Anja Hägele, Kampagnenleiterin bei PETA Deutschland. „Wir hoffen, dass sich die weniger gut platzierten Vereine von den Gewinnern des PETA-Rankings inspirieren lassen und ihr Angebot in der kommenden Saison an die steigende Zahl der Vegetarier und Veganer anpassen.“

Seit 2005 veröffentlicht PETA Deutschland zu jeder Bundesliga-Saison das Ranking der Veggie-freundlichsten Stadien. In der letzten Spielzeit gab es eine kleine Neuerung der Rankingwertung: Da neben der Anzahl der Vegetarier auch die der Veganer zunimmt, wurde das Ranking bewusst auf diese wachsende Bevölkerungsschicht zugeschnitten. Analog zur Punkteverteilung in der Liga wurden vegetarische Speisen im diesjährigen Ranking mit einem Punkt bewertet, vegane Gerichte sogar mit drei Punkten.

Zur Ermittlung des PETA-Rankings wurden – wie in jedem Jahr – Vereine, Caterer und Stadienbetreiber gebeten, PETA eine Liste ihres vegetarischen und veganen Speisenangebots für Besucher zukommen zu lassen. Dabei verlässt sich die Tierrechtsorganisation auf die Richtigkeit der Angaben. Nicht berücksichtigt wurden Knabbereien wie Chips, Eis, Popcorn oder Schokoriegel.
 

Alle Informationen zum Ranking 2014:
PETA.de/Fussball2014


Die Ergebnisse der Vorjahre:
PETA.de/Fussball2013
PETA.de/Fussball2012
PETA.de/Stadien2011


Kontakt:
Anja Hägele, +49 (0) 7156 17828-32 oder +49 (0) 152 21568733, AnjaH@peta.de