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Topposition für St. Pauli, Hamburger Sportverein nur Mittelfeld: PETA veröffentlicht Rangliste der Veggie-freundlichsten Stadien in der Fußballbundesliga

 
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Timo Hildebrand Schirmherr des 10-jährigen Ranking-Jubiläums

Stand Juni 2015
Hamburg / Stuttgart, 3. Juni 2015 – Gut verpflegt ist halb gewonnen: In dieser Fußballsaison ermittelte PETA Deutschland e.V. erneut das Veggie-freundlichste Stadion der Ersten und Zweiten Bundesliga. Vorbildhaft sind die jeweils Erstplatzierten – der FC Schalke 04 mit der Veltins Arena in der Ersten Liga sowie der TSV 1860 München in der Zweiten Liga. Beide Stadien bieten Fußballfans eine große Vielfalt an vegetarischen und veganen Speisen.
 
Hamburg zeigt sich auch in dieser Saison in puncto tierfreundlichem Angebot als Stadt der Unterschiede. St. Pauli lag mit seinem Millerntor-Stadion in den letzten Jahren im Ranking der Tierrechtsorganisation sehr weit vorne und hat sich in dieser Saison Verstärkung von der veganen und mobilen Fast-Food-Kette Vincent Vegan geholt. Deswegen wird den Fans auch in diesem Jahr eines der besten veganen Angebote der Ersten und Zweiten Bundesliga präsentiert: Sechs verschiedene vegane Burger, rein pflanzliche Currywurst und Süßkartoffel-Pommes begeistern die Fans des „Weltpokalsiegerbesiegers“. Platz 2 für St. Pauli mit 30 Punkten.
 
Fast-Absteiger Hamburger SV hat diese Saison nicht nur in der Liga geschwächelt, sondern zeigt auch im Veggie-Ranking immer noch keine Bestleistungen. Zwar konnten sich die Hanseaten kulinarisch mit 11 Essenspunkten und Platz 9 im Vergleich zur letzten Saison verbessern, doch die Imtech Arena hat immer noch nicht zur alten Form zurückgefunden. Mit einem Angebot an diversen süßen und salzigen Backwaren für die veganen und vegetarischen Fans schafft es der HSV zusammen mit Leverkusen auf eine der hinteren Mittelfeldpositionen.
 
Zum 10-jährigen Jubiläum der PETA-Wertung konnte die Tierrechtsorganisation Ex-Nationalspieler Timo Hildebrand als Schirmherrn gewinnen.
 
„Vegane Ernährung und Fußball sind eine Top-Kombination. Immer mehr Sportler und Fans setzen sich damit auseinander, was sie essen und woher ihr Essen kommt“, so Timo Hildebrand. „Dass es mittlerweile in vielen Stadien ein entsprechendes Angebot gibt, freut mich persönlich sehr. Die Caterer reagieren damit auf die große Nachfrage nach gesunden und tierleidfreien Optionen.“
 
In den letzten Jahren wurde das Angebot rein pflanzlicher Speisen in den Stadien kontinuierlich ausgebaut.
 
„Inzwischen stehen neben Pommes und Brezeln vermehrt Angebote wie vegane Frühlingsrollen mit Dipp, Gemüsetaschen, wärmende Eintöpfe oder frische Salate auf den Speisekarten“, so Felicitas Kitali, Ernährungswissenschaftlerin und Fachreferentin bei PETA Deutschland e.V. „Wir hoffen, dass sich auch die weniger gut platzierten Vereine davon inspirieren lassen und ihr tierfreundliches Sortiment ausbauen werden.“
 
Knapp hinter dem FC Schalke 04 rangiert der Deutsche (Fußball-)Meister FC Bayern. Wie bereits in der letzten Spielsaison hat München damit auf kulinarischer Ebene die Chance auf einen zusätzlichen Titel verpasst. Und auch andere Stadien stocken auf – allen voran der BVB, der seinen Food-Kader mit einem extra Veggie-Stand kräftig verstärkte und so seinem Erzrivalen Schalke eng auf den Fersen ist. Die in dieser Saison nervlich recht strapazierten Fans konnten sich im Stadion mit Sojabratlingen, Gemüse- oder Polentatalern und Tofubratwurst stärken.
 
Seit 2005 veröffentlicht PETA Deutschland regelmäßig zur Bundesliga-Saison das Ranking der Veggie-freundlichsten Stadien. Analog zur Drei-Punkte-Regel in der Bundesliga erhielten Stadien für vegetarische Speisen einen Punkt, für vegane Gerichte drei Punkte.
 
Zur Ermittlung des PETA-Rankings wurden Vereine, Caterer und Stadienbetreiber gebeten, der Tierrechtsorganisation eine Liste ihres vegetarischen und veganen Speisenangebots für Besucher zukommen zu lassen. Dabei verlässt sich PETA auf die Richtigkeit der Angaben. Nicht berücksichtigt wurden Knabbereien wie Chips, Eis, Popcorn oder Schokoriegel.
 

Weitere Informationen:
PETA.de/Fussball2015
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de