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Transportbox mit traumatisierten Katzen gefunden / PETA setzt 500 Euro Belohnung aus

 
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Stand November 2012
Stuttgart / Gerlingen, 6. September 2011 – Passanten in Stuttgart fanden am 25. Juli in der Hackstraße eine Transportbox mit drei zusammengepferchten Katzen. Die zwischen drei und fünf Jahre alten Tiere waren traumatisiert, abgemagert und wiesen Hautläsionen auf. Dem Siamkater schnitten Tierquäler ein kleines Stück vom Ohr ab. Auch fehlt ihm auf dem Rücken ein großes Stück Fell. Der Kätzin Siam/Angoramix , die irreversibel inkontintent ist, musste aufgrund einer Lähmung der Schwanz amputiert werden. Der Tigerkater ist in seiner Entwicklung deutlich zurückgeblieben. Der Verein Katzenhilfe Stuttgart, in deren Obhut sich die drei Katzen befinden, befürchtet, dass die unbekannten Tierquäler noch mehr Katzen in ihrer Gewalt haben. Da die Siamkatzen nicht kastriert waren, gehen die Tierfreunde davon aus, dass sie geworfen haben.

Katzenhilfe Stuttgart bittet nun Anwohner, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder die Katzen kennen, sich unter presse@katzenhilfe-stuttgart.de zu melden. Außerdem hat PETA heute 500 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der Tierquäler führen. Zeugen melden sich bitte bei PETA, gerne auch anonym, unter der Telefonnummer 0152 37325400.

„Scheinbar ist immer noch nicht ausreichend bekannt, dass das Aussetzen von Tieren nach § 3 Nr. 3 des Tierschutzgesetzes ausdrücklich verboten ist“, so Nadja Kutscher, Kampagnenleiterin bei PETA.. „Die Verantwortlichen müssen mit erheblichen rechtlichen Folgen rechnen, wenn sie ermittelt werden.“ PETA hofft auf die Hilfe der Bevölkerung, um die unbekannten Täter ausfindig zu machen.

Interviewkontakt: Nadja Kutscher, Tel. 07156 / 17828-25, NadjaK@peta.de
Weitere Informationen: http://www.haustiere.peta.de