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UN-Klimakonferenz in Katar: PETA fordert Vertragsstaaten auf, vegane Lebensweise als Klimaschutzmaßnahme zu thematisieren

Stand November 2012
Gerlingen, 23. November 2012 – Am kommenden Montag beginnt die UN-Klimakonferenz in Katar. Bei der jährlich stattfindenden Vertragsstaatenzusammenkunft entscheiden die Teilnehmerländer in diesem Jahr über Dauer und Ziele der zweiten Verlängerungsperiode des Kyoto-Protokolls. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. fordert die Vertragsstaaten dazu auf, das Potential einer veganen Lebensweise auf klimapolitischer Ebene zu berücksichtigen. Nach einem Bericht des WorldWatch Instituts ist die Tierwirtschaft für rund 51 Prozent durch die vom Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich. Eine aktuelle EU-Studie von 2012 belegt, dass eine pflanzliche Ernährung das effektivste Mittel gegen den Klimawandel ist. Auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sieht den Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten als Hauptverursacher für den landwirtschaftlich bedingten Ausstoß von Methan und Lachgas.

„Die umwelt- und klimafreundlichste Entscheidung besteht darin, auf eine pflanzliche Ernährung umzusteigen“, so PETA-Kampagnenleiterin Anja Hägele. „Viele Verbraucher entscheiden sich bereits für die vegane Lebensweise, jetzt muss die Politik nachziehen und den Klimaschutz durch Ernährungsumstellung bei der UN-Klimakonferenz thematisieren.“

Mit der Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch werden genauso viele Emissionen verursacht, wie durch eine Autofahrt von 250 Kilometern oder den 20-tägigen Betrieb einer 100-W-Glühbirne. Allein ein Kilogramm Biorindfleisch ist 90-mal belastender für das Klima als ein Kilogramm konventionelles Gemüse und Biobutter ist 10-mal klimaschädlicher als konventionelle Margarine. Das deutsche Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) kommt in einem Bericht aus dem Jahr 2008 zu dem Schluss, dass mit der Umstellung auf eine pflanzliche Ernährung über 40 Prozent der Treibhausgasemissionen eingespart werden können.

Aller Anfang ist schwer? Von wegen! Mit PETAs Vegan-Probeabo gelingt der Umstieg spielend leicht.

Quellen:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), 2008: BMELV-Bericht zum Klimaschutz im Bereich Land- und Forstwirtschaft

World Watch Institute, 2009: Livestock and Climate Change
World Watch Institute, 2004: Meat. No it’s Not Personal

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), 2010: Klimaschutz durch bewusste Ernährung

European Commission, DG Climate Action, 2012: Behavioural Climate Change Mitigation. Options and Their Appropriate Inclusion in Quantitative Longer Term Policy Scenarios

Schauspieler Steffen Groth: „Fleisch zerfrisst die Welt!“ © Marc Rehbeck für PETA

Motiv in druckfähiger Auflösung:
PETA.de/Steffengroth

Weitere Informationen:
GoVeggie.de

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de