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Unbekannter vergeht sich an Pony in Bad Harzburg – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand Mai 2017
Bad Harzburg / Stuttgart, 22. Mai 2017 – Suche nach Pferdeschänder: Einer Polizeimeldung zufolge verging sich am vergangenen Freitag gegen 15 Uhr ein unbekannter Mann auf einer Koppel in Bad Harzburg-Westerode an einem Mini-Pony. Einem Zeugen zufolge soll der Mann etwa 30 Jahre alt und ungefähr 175 cm groß und kräftig mit einem kleinen Bauchansatz sein. Er trug einen blauen Overall. Die Polizei Bad Harzburg hat ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet und bittet unter der Telefonnummer 05322 91 11 10 um sachdienliche Hinweise zu der Tat. Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Ponyschänders führen. Zeugen können sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail bei PETA melden – auch anonym.
 
„Bitte helfen Sie mit, diese Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Sodomie ist immer mit Tierquälerei verbunden. Den Tieren werden durch den sexuellen Missbrauch nicht nur oftmals körperliche Schmerzen zugefügt, sondern sie leiden auch psychisch unter derartigen Misshandlungen. Weitere Vorfälle in der Region sollten umgehend angezeigt werden, um mögliche Tatzusammenhänge aufzuzeigen.“
 
Seit der letzten Änderung des Tierschutzgesetzes im Juli 2013 sind sexuelle Handlungen an Tieren verboten und können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro belegt werden. Ist der Straftatbestand der Tierquälerei erfüllt, können Täter mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bestraft werden. Dennoch ist Zoophilie bzw. Sodomie auch in der deutschen Gesellschaft ein nicht zu unterschätzendes Problem. Immer wieder gelangen derartige Fälle in die Öffentlichkeit. So wurde beispielsweise im Februar ein Ponyschänder in Dortmund überführt; vergangenes Jahr ein Täter in Henningsdorf.
 
Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Sadistische Täter belassen es häufig nicht bei Tierquälerei und vergehen sich später unter Umständen auch an Menschen. 
 
PETA rät Pferdehaltern zur besonderen Aufmerksamkeit, wenn ein „Pferderipper“ oder Ponyschänder umgeht. Die Tiere sollten – sofern möglich – nachts nicht auf der Koppel stehen, sondern in einer sicheren, bestenfalls mit Videokameras ausgestatteten Stallung untergebracht werden. Alle Zugänge sollten gesichert und abgesperrt sein. Zudem werden Kontrollgänge nach Möglichkeit zu unregelmäßigen Zeiten und aus Sicherheitsgründen mit mindestens zwei Personen, die Mobiltelefone bei sich tragen, durchgeführt. Verdächtig erscheinende Personen in der Umgebung sollten unbedingt der nächsten Polizeidienststelle gemeldet werden, ebenso wie solche, die bereits in der Vergangenheit durch ihr Verhalten aufgefallen sind.
 
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierquälerei
PETA.de/ZeugeVonGrausamkeit
PETA.de/Staatsanwalt
VEGANBLOG.de/2015/01/Pferderipper-Norddeutschland-gefasst 
PETA.de/Zoophilie-Sodomie-oder-der-sexuelle-Missbrauch-von-Tieren

Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de