»  »  »  » PETAs Unwort kürt tierfeindlichstes Wort 2012: „Humanes Schlachten“

„Humanes Schlachten“: PETAs Unwort des Jahres 2012

Online-Abstimmung ermittelte das tierfeindlichste Wort des Jahres

Stand Februar 2013
Wie in den vergangenen Jahren suchten wir mit Ihrer Hilfe das tierfeindlichste Wort 2012. Nachdem Vorschläge vorab über den Veganblog und die Facebookseite von PETA Deutschland e.V. eingereicht werden konnten, haben Sie „Humanes Schlachten“ als das Wort bestimmt, welches die grausame Realität hinter der Fleischindustrie verbirgt und über die brutale Ermordung von Milliarden Tieren hinwegtäuscht.
Warum es so etwas wie „Humanes Schlachten“ nicht geben kann, können Sie hier in unserem Veganblog nachlesen.

 

Die „Kandidaten“

Hier alle Infos zu den Kandidaten der Wahl 2012:

„Bio-Hühner“ mit wunder und federloser Haut © PETA
1. Bio-Eier
Auch für die Produktion von Bio-Eiern müssen Hühner und Küken systembedingt leiden.PETA-Ermittler dokumentierten 2012 die Zustände in sogenannten Bio- und Freiland-Eier-Betrieben, in denen hunderttausende Hühner unvorstellbar leiden. Das Bio-Label auf der Eier-Verpackung sagt nichts über das meist qualvolle Leben der Hühner aus. Auch mit Bio-Eiern finanziert der Käufer eine grausame und zugleich brutale Tierausbeutung.

2. Jagdethik
Was soll der Begriff Jagdethik eigentlich bedeuten? Kontroverser könnten zwei Wörter nicht aneinandergereiht sein. Gemeint ist hier offiziell eine Normvorstellung von wildgerechter Jagd. Ein Widerspruch in sich, denn das Töten eines Tieres hat nichts mit den Werten und Moralvorstellungen der menschlichen Ethik zu tun. „Du sollst nicht töten!“ scheint für die Jägerschaft nicht zu gelten.

3. Humanes Schlachten
Das Wort „human“ bedeutet in erster Linie „menschlich“ und wird mit besonders vorsichtig und feinfühlig in Verbindung gebracht, doch „schlachten“ ist das Töten eines fühlenden, sensiblen Tieres, das leben wollte. Etwas, wie „vorsichtiges Töten“ kann es nicht geben, genauso wenig wie „humanes Morden“ oder „humane Vergewaltigung“.

© Animal Protection Rescue League
4. Stopfleber
Ein Qualprodukt. Mehrmals täglich wird den Tieren ein ca. 50 cm langes Metallrohr in den Hals gerammt, das oft schwere Verletzungen der Speiseröhre verursacht. Mit mehr als 1 kg Futterbrei pro Tag (die normale Futtermenge liegt bei ca. 250 g) werden sie zwangsgestopft, weshalb ihre Leber verfettet und auf das Sechs- bis Zehnfache vergrößert. Dies führt zu Atemnot, Herz-Kreislaufbeschwerden, massiven Stoffwechselstörungen und Zerstörung der Leberfunktionen. Nachdem das Tier getötet wurde, wird die Leber als „Delikatesse“ verkauft.

5. Tierschutzgesetz
Der erste Paragraf des deutschen Tierschutzgesetzes besagt „[…]Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“ Doch die Bundesregierung hat mit der Novelle des Tierschutzgesetztes bewiesen, dass sie entgegen diesem Grundsatz und entgegen dem Staatsziel „Tierschutz“ Verstümmelungen, Verbrennungen und zahlreiche eklatante Misshandlungen an Tieren hinnimmt. Sie werden nicht geahndet oder nur als geringfügige Ordnungswidrigkeiten abgetan. Das Tierschutzgesetz wird in seiner jetzigen Fassung häufig nicht eingehalten und ist somit eine Farce.

6. Tierschutz-Label
Im Jahr 2012 scheint es bei diversen Organisationen, die sich den Tierschutz auf die Fahne schreiben, „In“ zu sein, eine Art rechtfertigendes Siegel für das Töten von fühlenden Lebewesen zu schaffen. Mit einem solchen Label wird der das Massenmorden hunderttausender Tiere gerechtfertigt, denn diese seien „gut“ oder „sehr gut“ gehalten worden. Mit Tierrechten hat das nichts zu tun.

 

 

 

 

 

 

Was Sie tun können

Eine vegane Lebensweise bietet nicht nur eine Vielzahl gesundheitlicher Vorteile, sondern rettet tausenden Tieren jedes Jahr das Leben. Zeigen auch Sie Mitgefühl und entscheiden Sie sich noch heute für eine tierfreundliche Lebensweise. Unsere kostenlose Veggie-Broschüre, die Sie hier bestellen können, ist der passende Wegbegleiter.