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Verletzte Pferde in Aschendorf brauchen Hilfe – PETA erstattet Strafanzeige gegen Viehhändler

 
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Stand Juli 2013
Aschendorf (Kreis Meppen) / Gerlingen, 31. Juli 2013 – Mehrere Pferde in Aschendorf brauchen dringend medizinische Versorgung: Von einem Tierfreund erfuhr PETA Deutschland e.V. von zahlreichen Pferden, die mit schweren Verletzungen auf einer mit Stacheldraht eingezäunten Weide stehen. Teilweise sind die Wunden bereits entzündet, was den Tieren vermutlich starke Schmerzen bereitet. Bisher wurde den Pferden nicht geholfen, denn bei dem derzeitigen Halter handelt es sich um einen Tierhändler aus Aschendorf, der die Tiere als „Schlachtvieh“ auf der Weide hält. Abgesehen von der Tatsache, dass die Weide nach offiziellen Richtlinien zur Pferdehaltung nicht mit einem gefährlichen Draht umzäunt sein darf, verwehrt der Mann den Pferden jede medizinische Hilfe – den Vermutungen von PETA zufolge, um Tierarztkosten zu sparen. Da das Verhalten des Halters mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen das Tierschutzgesetz verstößt und zudem die Leitlinien zur Pferdehaltung nicht umgesetzt werden, hat PETA Deutschland e.V. nun Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück gestellt. Es liegt der begründete Verdacht auf einen Verstoß gegen § 17 Nr. 2b des TierSchG vor.

„Die Pferde leben unter unwürdigen Bedingungen und müssen vermutlich große Schmerzen ertragen“, so Kathrin Eva Schmid, Campaignerin für Missstands-Meldungen bei PETA Deutschland e.V. „Wir appellieren an die zuständigen Behörden schnell zu handeln, damit den Tieren zeitnah geholfen werden kann. Sie brauchen umgehende tierärztliche Behandlung und eine grundlegende Verbesserung ihrer Lebensumstände.“

Pferde sind sehr sensible Lauftiere. Sie benötigen gutes Futter und stets frisches Wasser, Pflege und medizinische Versorgung. Selbstverständlich sollten zudem natürliches Sonnenlicht und frische Luft zur Verfügung stehen und Sozialkontakte möglich sein. Wenn diese essenziellen Haltungsvoraussetzungen nicht oder nur unzureichend gegeben sind, bedeutet das für die Tiere ein leidvolles Leben und führt auf Dauer zu lebensgefährlichen körperlichen Beeinträchtigungen. Ein Pferd in guter Haltung kann 35 Lebensjahre und mehr erreichen.

Eines der verletzten Pferde / © PETA

Das Motiv ist auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich.

Weitere Informationen:
PETA.de/ZeugeVonGrausamkeit
PETA.de/Whistleblower

Kontakt:

Judith Stich, 030 6832666-04, JudithS@peta.de