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Verwahrloster Shih-Tzu-Rüde in Plastiktüte abgegeben


 
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PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

Stand November 2012
Gelsenkirchen / Gerlingen, 14. Dezember 2011 – Medienberichten zufolge hat ein unbekannter Mann am vergangenen Donnerstagabend in der Tierklinik an der Trabrennbahn in Gelsenkirchen einen verwahrlosten Shih-Tzu-Rüden abgegeben – in einer Plastiktüte. Bei der Behandlung stellten die Tierärzte fest, dass der Hund mit eitrigen Ekzemen übersät war, die bereits die Knochen freigelegt hatten. Das Tier musste eingeschläfert werden. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. setzt nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung und Überführung des Hundehalters führen. Zeugen wenden sich bitte an PETA unter der Telefonnummer 0152 37325400 oder direkt an die zuständige Polizeibehörde.

„Was dem Rüden widerfahren ist, lässt sich nur vermuten und zeugt davon, dass der Halter des Hundes total überfordert war“, sagt Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Viele Menschen sind sich vor der Aufnahme eines Hundes in ihr Zuhause anscheinend nicht ausreichend bewusst, wie viel Zeit, Geduld, Konsequenz, Liebe und Geld ein Tier beansprucht. Der sogenannte Hundeführerschein würde sicherstellen, dass der Hund tierschutzgerecht gehalten wird.“

PETA fordert das Bundesland Nordrhein-Westfalen dazu auf, einen „Hundeführerschein“ für alle Hundehalter einzuführen, und weist ausdrücklich darauf hin, dass das Aussetzen von Tieren nach Tierschutzgesetz §3 verboten ist.

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. PETA setzt regelmäßig Belohnungen aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen. Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual
www.peta.de/haustiere

Interviewkontakt:
Charlotte Köhler, 07156 17828-33, CharlotteK@peta.de