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Vogelgrippe kommt aus Massentierhaltung - tote Hühner werden nicht getestet!
PETA appelliert an Merkel für eine wenigstens humane Tötung

Stand Juni 2006
Kontakt: Jürgen Faulmann, +49 (0)7156-178-2829

Gerlingen
-- Allen Beteuerungen der Politiker zum Trotz, dass der Verzehr von Geflügel und Eiern keine Gefahr darstelle: die Vogelgrippe wird auch virulent durch die nicht nur tierquälerischen, sondern auch katastrophalen hygienischen Bedingungen der Massentierhaltung weltweit. Während derzeit Aufregung wegen infizierter Wildvögel herrscht, werden die tausenden täglich in der Intensivtierhaltung sterbenden Hühner, Puten, Enten und Gänse einfach nicht getestet (Eine Sterberate von bis zu 10% ist in der Massentierhaltung, wo nach Kilogramm statt Einzelindividuen gerechnet wird, bereits einkalkuliert.) Wie soll also festgestellt werden, ob sich infiziertes Fleisch bereits in der Nahrungskette befindet?

Nach Angaben der Gesundheitsbehörden, WHO und UNO kann sich der Virus einfach durch nicht ganz durchgekochtes Fleisch oder Eier, durch Essen, das auf demselben Brett wie infiziertes Fleisch oder Eier zubereitet wurde oder sogar durch Berühren von infizierten Eierschalen übertragen. Es ist also nicht weit hergeholt, dass nur eine vegetarische Ernährung diese tödliche Krankheit wirklich verhindern kann.

„Die Tierfabrik-Industrie arbeitete förmlich auf eine Seuche hin, indem sie die Tiere schlimmer als Dreck behandelt. Das könnte in einer Art auf uns zurückfallen, die unsere schlimmsten Albträume übertrifft. Wer Tiere als reine Produktionsmittel sieht, muss mit massiven Auswirkungen auf den Menschen rechnen. Überbesetzte Ställe und drangvolle Enge sind ein guter Nährboden für Viren“, so Jürgen Faulmann von PETA.

PETA fordert in einem Schreiben Bundeskanzlerin Merkel auf, in jedem Fall bei Tötungsmaßnahmen zumindest auf die strikte Umsetzung humaner Tötungsmethoden mit Gas zu achten, damit nicht so grausame Bilder, wo lebende Tiere rücksichtslos in Säcke oder Mülleimer gestopft und angezündet oder lebendig begraben werden, auch bei uns Realität werden.

Wie PETA berichtet, werden in den Ställen der Massentierhaltung zehntausende von Hühnern oder Puten ständig in ihren eigenen Exkrementen eingepfercht gehalten. Auch Hühner in Legebatterien hält man in übereinander gestapelten Käfigen, so dass die Exkremente auf die Hühner darunter fallen. Und das Problem besteht nicht nur bei Geflügel. Schweine und Rinder, die unter ähnlich intensiven und unhygienischen Massentierhaltungen leben müssen, können ähnliche Viren (Stichworte: Schweinepest, BSE) genauso verbreiten.

Weitere Infos auf PETAs Website GoVeggie.de
Ein Plakatmotiv zum Thema steht hier zum Download in Druckqualität bereit.

PETA ist mit über 1 Million Unterstützern weltweit die größte Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei und Aufklärung der Öffentlichkeit, jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.