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Warum keine Gänse essen?

 
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Stand Dezember 2006
Gänse werden in den Mastbetrieben einzig und allein zu dem Zweck gezüchtet, in kurzer Zeit enorm an Gewicht zuzulegen was zu schmerzhaften Gelenkentzündungen, verkrüppelten und gebrochenen Beinen, Atemnot und Herzanfällen führt. In der drangvollen Enge der Massentierhaltung werden darüber hinaus die schwachen Tiere von den Stärkeren zu Tode getrampelt.

Dabei sind Gänse äußerst liebenswerte und intelligente Lebewesen, sie haben einen ausgeprägten Familiensinn, bleiben ihrem Partner ein Leben lang treu und sie trauern, wenn dieser stirbt. Der weltbekannte Verhaltensforscher Prof. Dr. Konrad Lorenz hat im Familienleben der Graugänse zahlreiche Analogien zu dem der Menschen festgestellt.

Woher kommt die "Martinsgans"?

PETAs Undercover-Ermittlungsteam ist der Frage nachgegangen und auf furchtbare Zustände in einer Geflügelzucht bei Heidelberg (D) gestoßen, die ein Beispiel für die allgemeinen Zustände in den meisten Geflügelmastbetrieben darstellt.

 


Fotos der Ermittlung:

Wussten Sie schon...

dass Gänse einzig und allein zu dem Zweck gezüchtet werden, in kurzer Zeit enorm an Gewicht zuzulegen? Dies führt zu Gelenksentzündungen, verkrüppelten und gebrochenen Beinen, Atemnot und Herzanfällen. Viele gehen auch beim harten Konkurrenzkampf um Futter und Wasser leer aus. Diese sogenannten „Kümmerlinge“ werden von Stärkeren einfach niedergetrampelt und sterben einen langsamen und qualvollen Tod. Da solche Zustände der perfekte Nährboden für Krankheitserreger sind, werden vorbeugend Antibiotika verabreicht.
  • Zusätzlich werden sowohl "Mast-" als auch "Stopfgänse" - ohne Betäubung (!) - gerupft, um Daunen zu gewinnen. Dabei werden den Tieren sämtliche weichen Federn vom Leib gerissen. Durch die Akkordarbeit und die entsprechende Rücksichtslosigkeit werden häufig große Hautstücke mit ausgerissen. Die dabei entstandenen Wunden werden oft nur notdürftig mit normalem Nadel und Faden zusammengenäht.
  • Nach nur 10 Wochen, also noch als Kinder, werden die völlig verschreckten Tiere eingesammelt, brutal in Transportboxen gestopft, kopfüber ins Fliessband eingehängt und schlecht bis völlig unbetäubt durch ein rotierendes Messer geköpft. Schon bei dem Gedanken daran bekommt man eine „Gänsehaut“.
  • Der weltbekannte Verhaltensforscher Prof. Dr. Konrad Lorenz hat sein ganzes Leben dem Verständnis von Tier und Mensch verschrieben. Er entdeckte im Familienleben der Graugänse zahlreiche Analogien zu dem der Menschen. Lorenz stellte fest, dass nicht nur Menschen, sondern auch Gänse ein subjektives Erleben haben.
  • Der heilige Martin, zu dessen „Ehren“ Gänse umgebracht werden, war einst Schutzpatron der Ärmsten der Armen und stünde dieser Tradition ganz gewiss mit großem Unverständnis gegenüber. Er, der gewaltlos dachte und handelte und als „erster christlicher Kriegsdienstverweigerer“ in die Geschichte einging, hätte heute ganz gewiss seinen Mantel erneut über die Ärmsten, die Benachteiligten und Unterdrückten, nämlich die Tiere, geworfen.
  • Ein Großteil des in umweltschädlicher Monokultur produzierten Getreides aus der „Dritten Welt“ wird hierzulande an die Tiere (auch Gänse) verfüttert. In Zeiten weltweiter Klimakatastrophen sollte uns dies sehr zu denken geben.

  • Schauspielerin und Moderatorin Katja Lührs mit Gans

    Dieses Jahr kein Gänsebraten!

    Bei Tierfreunden wie der Schauspielerin und Moderatorin Katja Lührs (Schwarzwaldklinik, Marienhof) sind Gänse beim Martinsfest kein Braten sondern Ehrengäste.

    „Der Heilige Martin war der Schutzpatron der Armen und ich glaube, dass er seinen Schutzmantel auch über die Gänse in der industriellen Massentierhaltung ausgebreitet hätte“, erklärt Jürgen Faulmann von PETA. „Nach der Mastzeit werden die meist erst 10 Wochen alten Gänsekinder kopfüber ins Fliessband eingehängt und schlecht bis völlig unbetäubt durch ein rotierendes Messer geköpft. Viele sogenannte Mast- aber auch Stopfgänse werden zuvor noch ohne Betäubung gerupft, um Daunen zu gewinnen. Dabei reißt man den Tieren sämtliche weiche Federn vom Leib und durch die Akkordarbeit kommt es häufig vor, dass große Hautstücke mit ausgerissen werden“.

     

    Haben Sie jetzt auch eine "Gänsehaut" bekommen?

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