Stand: Februar 2013
„Wo der Himmel am schönsten ist“ – so lautet ein Werbeslogan von Air France. Als einer der größten Transporteure von Primaten weltweit macht Air France den Himmel allerdings wohl eher zu einem beängstigenden und gefährlichen Ort. Die Fluggesellschaft fliegt weiterhin Affen „one way“ zu Versuchslaboren, obwohl mittlerweile fast alle großen internationalen Fluglinien aus diesem grausamen Geschäft ausgestiegen sind.
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Affe im SNBL-Labor © PETA USA
Viele der Affen, die Air France zu Laboren transportiert, sind Wildfänge, die ihren Familien und ihrem Zuhause entrissen wurden. Eingezwängt in winzige Holzkisten müssen sie in den dunklen Frachträumen von Passagiermaschinen Todesängste ausstehen. Nach ihrer Ankunft werden sie beispielsweise zu Einrichtungen wie Covance oder dem berüchtigten US-amerikanischen Tierversuchslabor SNBL transportiert, wo sie eingesperrt werden und ihr Leben in grausigen Experimenten lassen.
Fast alle anderen großen Airlines – zum Beispiel United, Lufthansa, Qantas, Delta, Cathay Pacific, Air China und British Airways – haben mittlerweile ihr Mitgefühl mit diesen Tieren unter Beweis gestellt und transportieren keine Primaten mehr, die für Versuchszwecke bestimmt sind. Vor einem Jahr sagte Air France sogar nach einem öffentlichen Aufschrei von PETA-Schwesterorganisationen und unseren Unterstützern einen geplanten Transport von 60 lebenden Affen aus Afrika in die USA ab, wo die Affen in das schreckliche SNBL-Labor gebracht worden wären. Jetzt müssen wir die Fluglinie davon überzeugen, diese Todestransporte ein für alle Mal einzustellen.
Schreiben Sie an die Verantwortlichen von Air France, dass Sie erst wieder mit der Airline fliegen werden, wenn sie keine Primaten mehr zu Tierversuchslaboren transportiert!