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Angelverein ASV-Berka angelt mit lebenden Köderfischen

PETA erstattet Anzeige wegen Tierquälerei

Stand: 23. September 2010

Rheinberg / Gerlingen, 23. September 2010 – Beim Angelverein ASV-Berka in Rheinberg wird nach intern vorliegenden Erkenntnissen der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. (People for the Ethical Treatment of Animals) mit lebenden „Köderfischen“ geangelt. Die „Köderfische“ werden ohne Nahrung in Wäschetrommel-ähnlichen Behältnissen im Wasser gehältert. Auch tote Fische liegen in diesen Behältnissen. Die Fische werden aufgespießt und als lebende Köder verwendet. Dies ist nach § 17 2b des TierSchG unstreitig nach allen Regeln verboten und kann mit einer Geldstrafe oder eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. PETA erstattete am 21. September Anzeige gegen den Angelsportverein bei der Staatsanwaltschaft in Kleve.

„Viele Angler denken, dass Fische eine Art gefühlloses, schwimmendes Gemüse sind. Aber Fische sind hoch entwickelte und sehr sensible Wirbeltiere. Sie können Angst, Stress und Schmerzen empfinden, wie wir auch“, so Meeresbiologin Dr. Tanja Breining von PETA. „Angeln mit lebendem Köderfisch ist ein Relikt aus der Steinzeit.“ Weitere Informationen sowie PETAs neueste Kampagne „Haben Angler kurze Ruten?“ finden Sie unter http://www.fischen-tut-weh.de/.

Interviewkontakt: Meeresbiologin Dr. Tanja Breining, Tel. 07156 / 17828-30, TanjaB@peta.de

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