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Antje Buschschulte & Julian Lennon: Prominente Unterstützer im Kampf gegen den Delfinarium-Ausbau

Schwimmerin unterstützt PETAs Forderungen / Musiker stellt seinen Song zur Verfügung

Stand: 16. November 2007

Kontakt: Dr. Tanja Breining, Mobil 0173/6575668; TanjaB@peta.de

Der Protest gegen den Ausbau des Nürnberger Delfinariums hat weitere prominente Unterstützer: Die deutsche Weltklasse-Schwimmerin Antje Buschschulte appelliert in einem Brief an die Nürnberger Stadträte, am 22. November 2007 mit „NEIN“ zu stimmen und den geplanten Ausbau abzulehnen. In dem Brief, den die Stadträte in den nächsten Tagen erhalten, schreibt die Wasser-liebende Diplom-Neurobiologin: „Ein Leben lang eingesperrt zu sein, ist der schlimmste Alptraum, den ich mir vorstellen kann.“ Die mehrfache deutsche und Weltmeisterin wurde von der Tierrechtsorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) über die tierquälerischen Pläne in Nürnberg informiert und schloss sich dem Protest sofort an.

„Sollte das Delfinarium trotz (…) dieser Gründe und der immensen Kosten von knapp 30 Millionen Euro, die besser eingesetzt werden könnten, gebaut werden, werde ich den berühmten Nürnberger Christkindlmarkt nicht besuchen, da ich diese Stadt nicht unterstützen möchte.“ lässt Anja Buschschulte die Stadträte wissen und ihren sehr persönlichen Brief mit einem versöhnlichen Angebot: „Dabei würde ich mich sehr freuen, wenn wir gemeinsam bei einem Glühwein auf die Freiheit von Delfinen anstoßen könnten.“

„Wenn jemand verstehen kann, wie elend sich ein im endlosen Ozean lebender Delfin in Nürnbergs Delfinarium fühlen muss, dann Antje Buschschulte“, so Dr. Tanja Breining von PETA-Deutschland e.V. Die Organisation hofft, dass die Stadträte sich den Brief der Schwimmerin zu Herzen nehmen und NEIN zu Gefängnis und kommerziellen Interessen sagen werden.

Parallel ist auf der Seite der PETA-Kampagne www.petakids.de ein Video veröffentlicht, dass Kindern die Situation von Delfinen in Gefangenschaft näher bringen soll. Unterlegt ist das Video mit dem Song „Saltwater“ von dem weltbekannten Musiker Julian Lennon, der PETAkids mit einer kostenlosen Nutzung des Songs unterstützt.

Das Delfinarium mit inzwischen 34 Todesfällen sei das beste Beispiel dafür, dass Delfine nicht in Gefangenschaft gehalten werden können, so PETA-Deutschland e.V. Delfine schwimmen täglich bis zu 250 Kilometer, tauchen bis zu 500 Meter tief und leben in großen Gruppen von bis zu mehreren hundert Artgenossen. Da die Nachzucht nicht gelingt, sei es zu befürchten, dass weitere Wildfänge über Drittländer eingeführt werden.

PETA-Deutschland e.V. ist davon überzeugt, dass die geplante Delfin-Lagune dem Image der Stadt schadet und kann dabei auf die Unterstützung vieler Nürnberger Bürger zählen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.peta.de/delfingefaengnisse.
Hier können Sie Antje Buschschultes Brief ansehen.
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