peta.de

Netzwerk
www.peta.de/netzwerk
ThemenLifestyleAktiv werdenVideosÜber PETASpendenShop

Ausstellung der weltgrößten Patchwork-Decke für Meerestiere
Stuttgart (Planie, neben dem Fischmarkt) – Donnerstag, 8. Juli 2010

Stand: 6. Juli 2010

Kinder, jugendliche und erwachsene Fisch-Freunde aus der ganzen Welt haben gemeinsam eine riesige Patchwork-Decke genäht. Über 100 Quadrate mit persönlichen Botschaften wurden von den Teilnehmern angefertigt und zusammengenäht. Das Thema jedes einzelnen Motivs: Zeigt Mitgefühl für Meerestiere! Nach einer Tour durch die USA und einer Ausstellung am Ulmer Münster präsentiert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. (Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren) das internationale Quilt am Donnerstag der Stuttgarter Öffentlichkeit. Passanten und Besucher des Hamburger Fischmarkts können die vielfältigen Motive der Decke bestaunen und werden angeregt, Fische, Hummer & Co. zu bewundern und zu schützen – anstatt sie zu essen. Als Meerjungfrauen und Fische verkleidete Aktivisten verteilen Flyer mit Informationen über Meerestiere. Transparente mit den Slogans „Fischen tut weh!“ und „Rettet die Weltmeere, Go Veggie!“ sollen zum Umstieg auf die fleischlose Ernährung motivieren. Tierfreundliche, rein pflanzliche „wie Fisch“-Rezepte gibt es auf www.goveggie.de!

Wann? Donnerstag, 8. Juli 2010, 10-11 Uhr
Wo? Stuttgart, Planie, zwischen Fischmarkt und Landesmuseum


Kontakt vor Ort: Meeresbiologin Dr. Tanja Breining, Mobil 0173 / 6575668
Weitere Informationen und Fotos der Decke auf: http://www.fischen-tut-weh.de/


Hintergrundinformation
„Die ganze Welt spricht von Überfischung, aber niemand möchte auf Fisch verzichten. Das muss sich ändern, wenn wir die Meere retten wollen!“, erklärt Meeresbiologin Dr. Tanja Breining. Die Anzahl der jährlich getöteten Fische wird nicht mehr in Individuen sondern in Tonnen gemessen: 100 Millionen Tonnen Fisch werden jährlich aus den Weltmeeren gezogen, 55 Millionen Tonnen Fisch auf so genannten Aquafarmen produziert. Viele Tiere leben noch, wenn sie aufgeschnitten, ausgenommen oder eingefroren werden. Hummer werden lebend in kochendes Wasser geworfen. Delfine überall auf der Welt abgeschlachtet und eingesperrt. Tintenfische nach dem Fang lebend zerrissen und erstickt. Meerestiere sind entgegen den Aussagen der starken Fischlobby nicht gesund, sondern enthalten aufgrund fortschreitender Verunreinigung der Gewässer immer höhere Konzentrationen an Schadstoffen. Dazu zählen unter anderem Quecksilber, das laut aktuellen Studien in den meisten Fischen enthalten ist. Laut Wissenschaftlern des Mahavir Hospital and Research Centre enthält Fisch zudem PCB, das bei Menschen zu Unfruchtbarkeit führen kann. In Sushi und Maki wurden außerdem im Sommer 2008 in einer Untersuchung Fäkalkeime und Staphylokokken nachgewiesen.
PETA.de FAQ Mitglied werden Infomaterial bestellen Presseinformationen