
Neue Ermittlung deckt Grausamkeiten an Truthähnen auf
Über 72 Millionen der beinahe 270 Millionen Truthähne, die Jahr für Jahr in den Vereinigten Staaten zum Verzehr geschlachtet werden, werden zu Feiertagen getötet. Dieses Jahr hat PETA USA kurz vor Thanksgiving, einem Fest, zu dem traditionell Truthahn gegessen wird, eine verdeckte Ermittlung über mehr als 2 Monate hinweg in der Massentierhaltung von Aviagen Turkeys, Inc., durchgeführt.
Deutsche Beteiligung an der Tierquälerei
Aviagen Turkeys, Inc. ist Teil der Aviagen Gruppe, die sich selbst als das „weltweit führende Unternehmen in der Geflügelzucht“ betitelt und Hühner und Truthähne an mehr als 250 Geflügelproduzenten in weltweit über 85 Länder liefert.
Seit April 2005 gehört die Aviagen International Group Inc. zur deutschen Erich Wesjohann Gruppe, die ihren Sitz in Visbek, Niedersachsen, hat.
Der Ermittler von PETA USA konnte während seiner Arbeit auf mehreren Aviagen Betrieben in West Virginia, USA, dokumentieren, wie Arbeiter Truthähne verstümmelten, quälten und die Tiere auf grausame Weise töteten. Folgende sind nur einige Beispiele der aufgezeichneten Taten:
- Mitarbeiter stellten sich auf die Köpfe von Truthähnen, boxten sie, schlugen die Tiere mit einer Farbdose und einer Zange auf den Kopf und schmetterten die Köpfe der Vögel gegen ein metallenes Gerüst.
- Männer stopfen Truthähnen Exkremente und Futter in den Mund und hielten die Köpfe von Tieren unter Wasser.
- Ein weiterer Mitarbeiter prahlte damit, einen Besenstil 60cm in den Hals eines Truthahns gesteckt zu haben.
- Ein Aufseher erzählte, dass er einen Arbeiter sah, der 450 Truthähne mit einer Holzlatte tötete.
- Ein Mann sagte, dass er einen Mitarbeiter dabei beobachtete hat, wie er Truthähnen Samenflüssigkeit von Truthähnen und Schwefelsäure in den Kopf injizierte, so dass sie starben.
Weitere Informationen:
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Der Ermittler meldete Missbrauch immer wieder bei seinem Aufseher. Er antwortete: „Von Zeit zu Zeit ist jeder Mal genervt und muss einen Vogel umbringen.“ PETA USA meldete den Missbrauch auch bei Aviagen und obwohl das Unternehmen sich dagegen aussprach und neue Regelungen einführte, hörten die Grausamkeiten nicht auf.
Der Ermittler erlebte auch die furchtbar beengten Bedingungen. Die verwesenden Überreste von ca. 70 Hennen ließ man über einen Tag lang einfach unter den lebenden Vögeln liegen, die über die Leichen gehen mussten. Ein Aufseher urinierte in die Truthahnboxen, andere Arbeiter spuckten Tabak hinein.
Auch die in der Intensivtierhaltung üblichen Grausamkeiten waren bei Aviagen’s zu finden: Die Schnäbel von Hennen wurden mit einer Zange abgeschnitten, riesige Vögel kollabierten und starben vor Erschöpfung oder an Herzanfällen und Truthähne wurden in Transportkäfige geworfen.
Bitte helfen Sie den Truthähnen, indem Sie sie nicht mehr essen und PETAs Arbeit für diese wunderbaren Tiere unterstützen.