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Was Sie über Zirkus Barelli wissen sollten!

Wollen Sie diese Machenschaften tatsächlich unterstützen?

Juni 2011
Drei Lamas sind aus dem in Nürnberg festsitzenden Zirkus Barelli ausgebüxt und wurden nach etwa einer Stunde von der Polizei und dem Zirkuspersonal wieder eingefangen.
Quelle: http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern-lby/zirkus-lamas-wanderschaft-1272101.html

Mai 2011
Die Polizei riegelt das Gelände, auf dem Zirkus Barelli in Nürnberg gastiert, ab und führt eine Razzia durch. Ermittelt wird wegen des Verdachts auf Menschenhandel und Sozialbetrug. Die Geschäftsleitung des Zirkus soll EUR 700.000 an Sozialversicherungsbeiträgen nicht abgeführt haben. Die Ansbacher Staatsanwaltschaft wirft der Geschäftsleitung u.a. vor, seine Artisten zur Arbeit gezwungen und ausgebeutet zu haben.
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/75C38Y/4111710/Ermittler-werfen-Zirkus-Menschenhandel-vor.html

Mai 2011
Zirkus Barelli ist einem Landwirt EUR 320,- für die Lieferung von Heuballen schuldig geblieben
Quelle: Schriftliche Aussage des Landwirts liegt PETA vor

Auszug aus ka-news.de
22.08.2010: „Zirkus gemacht: Polizist von durchgedrehtem Artisten verletzt“ lautet die Schlagzeile. Wegen Körperverletzung an einem Polizeibeamten wird sich ein Mitarbeiter des Zirkus verantworten müssen. Zwei Gerichtsvollzieher bitten die Polizei zur Durchsetzung von Forderungen an das Unternehmen um Amtshilfe. Der Gerichtsvollzieher fordert eine Zirkusangehörige auf, Einnahmen herauszugeben. Eine junge Frau gerät völlig außer sich und versucht zu fliehen. Andere Zirkusmitarbeiter stellen sich die Gerichtsvollzieher und die Polizeibeamten. Plötzlich springt der Bruder der jungen Frau von hinten auf einen der Beamten und versetzt diesem einen Faustschlag ins Genick. Der Beschuldigte wird festgenommen. Der verletzte 45 Jahre alte Polizeibeamte muss im Krankenhaus ambulant behandelt werden und ist fürs Erste krankgeschrieben.
http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Zirkus-gemacht-Polizist-von-durchgedrehtem-Artisten-verletzt;art6066,458837

Auszug aus Artikel Frankfurter Neue Presse
30.07.2010: Der Zirkus Barelli hat in der Zeit, als Selima-Sidney F. dessen Direktorin war, finanzielle Verpflichtungen nicht erfüllt. Die Zirkusdirektorin war wegen Betrugs angezeigt und stand vor Gericht. Es ging um nicht bezahlte Rechnungen in Höhe von ca. 8.500 €. Es wird eine Geldstrafe verhängt und ein Eintrag ins Zentralregister wegen Betruges erfolgt. Bereits 2007 hat die Allgemeine Ortskrankenkasse (AOK) wegen nicht gezahlter Krankenkassenbeiträge Insolvenzantrag gegen den Zirkus gestellt, das Verfahren konnte mangels Masse aber nicht durchgeführt werden. Wegen Nichtzahlens von Arbeitnehmerentgelten bestand bereits eine Vorstrafe.
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/zirkusdirektorin-jonglierte-mit-finanzen_rmn01.c.8008655.de_1.html

Auszug aus den Nürtinger Nachrichten
18. März 2006: Weil sie bei ihrem Gastspiel 2005 einen Freikartenbesitzer vor dem Zirkuszelt zusammenschlugen, wurden der Barelli-Direktor und sein Sohn wegen gefährlicher Körperverletzung zu Freiheitsstrafen, ausgesetzt zur Bewährung, verurteilt.

Der Tod von Elefantenfrau Jenny
10. September 2002: Elefantin Jenny sackt tot zusammen. Tierschützer hatten sie bereits einen Monat vorher in einem geschwächten, abgemagerten und extrem kranken Zustand aufgefunden. Offensichtlich wurde das todkranke Tier noch mehrere Wochen durch die Gegend gekarrt. Ein offensichtlicher Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Auszug aus Stuttgarter Nachrichten:
Juni 2006: Tiger ausgerissen, Veterinäramt Esslingen bestätigt zu kleine Tigerkäfige.

Auszüge aus veterinärpolizeilichen Kontrollberichten:
März 2004: Pferde z.T. angebunden, ...es konnte keine § 11-Erlaubnis vorgelegt werden. Der polnische Dompteur C.M. (Name bekannt) hat sich ohne Genehmigung nach 3. MKS-Schutz-VO aus Bad Dürkheim entfernt. Auch keine § 11-Genehmigung. Unstimmigkeiten bei den Equidenpässen.

März 2004: keine gültige § 11 – Genehmigung, …1 Benett-Wallaby in ungenügender Einzelhaltung (Schautier),…1 Friese mit einem Fesselabszeß und einer Phlegmose (der Eiter tropfte auf den Boden). Mangelhafte Fußpflege der Elefanten, Fußpflegewerkzeug stark verrostet bzw. ungeeignet/nicht vorhanden. 1 kranke Elefantenkuh – verendete 4 Wochen später.

Oktober 2003: Fehlende Rückzugsmöglichkeiten, ständiger Zugang zu Wasser war nicht vorhanden. 1 sib. Tiger ist am 31.7.03 bei Blutabnahme verendet. Adulter Tiger in sehr schlechtem Ernährungszustand, eingefallene Flanken und Kopf.

August 2002: Der Zirkus ist dem Vet.-Amt und der Stadt Nbg. bekannt. Er hat Schulden hinterlassen und wird wohl für ein Gastspiel im Herbst keine Fläche mehr von der Stadt zur Verfügung gestellt bekommen.

Juli 2002: Die Boxen für die Pferde sind durchweg zu klein, 1 Friese mit eitriger
Gelenkentzündung hinten rechts, 1 Watusirind mit Augenentzündung rechts, 1 Schimmel mit Augenentzündung rechts, 1 Bennet-Wallaby: Einzelhaltung auf zu
kleinem Raum. Die Elefantenkuh Jenny wegen Erkrankung behandelt, etwas
abgemagert. Bedrohung eines Vollzugsbeamten, Kontrolle unter Polizeischutz, diverse tierschutzrechtliche Mängel und „Defizite“ bei Auflagen der § 11-Genehmigung aufgetreten, die bislang nicht behoben wurden. 3 Großkamele: Auslauf nur halb so groß wie nach den BML-Leitlinien gefordert. 1 Kamel mit Hautverletzung an der rechten Vordergliedmaße. Elefanten hatten keinen Auflauf. Mündlich verfügt, dass das Känguruh während der Vorstellung nicht mehr angeleint werden darf bis zur beantragten und genehmigten Erlaubnis nach § 11 TSchG. Benett-Känguruh soll in Zoo Braunschweig.

Juni 2002: Alle 5 Elefanten zeigen hospitales Verhalten (Weben). 1 Friese: Verletzung am rechten Hals, muss tierärztlich behandelt werden. Einleitung mehrerer Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Mängeln. Es liegt keine gültige Erlaubnis gem. § 11 TSchG vor, für Pferde und Esel liegen keine Equidenpässe vor, für Benett-Känguruh keine § 11 – Genehmigung.


Dies ist leider nur die Spitze des Eisberges!

Bitte unterstützen Sie in Zukunft keinen Zirkus mit Tieren.

Damit wir immer aktuell informiert sind und den Tieren helfen können, teilen Sie uns bitte sofort mit, wenn Sie etwas vom Zirkus Barelli erfahren.

Bereits 2003 hat der Bundesrat in einer Entschließung die Bundesregierung mit großer Mehrheit beauftragt, einen Entwurf zu erarbeiten, der die Haltung von wildlebenden Tieren in Deutschland verbietet.

PETA-Deutschland e.V. kämpft für dieses Verbot und damit für die im Zirkus leidenden Tiere.


Weitere Informationen zum Thema Zirkus finden Sie in unter
"Zirkusse: Missbrauch in der Manege"



Für ein Wildtierhaltungsverbot in Zirkussen!

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