Belohnung: Wer vergiftete die heimatlosen Katzen in Pfungstadt?
PETA fordert Kastrationspflicht für Katzen mit Freigang
Stand: 26. August 2010
Pfungstadt / Gerlingen, 26. August 2010 – In Pfungstadt pflegen private Tierschützer zahlreiche heimatlose Katzen, allein in der Ostendstraße im Industriegebiet werden zurzeit ca. 10 Tiere versorgt. Zwei der Kätzchen mussten nun euthanasiert werden. Tierschützer befürchten, dass gewissenlose Tierquäler sich an den vielen heimatlosen Samtpfoten gestört haben und sie vergifteten. Um die Suche nach den unbekannten Tierquälern zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. (People for the Ethical Treatment of Animals) jetzt eine Belohnung von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Täters führen. Zeugen melden sich bitte, gerne auch anonym, bei PETA unter 0172 / 7103632.
„Die Stadtverwaltung Pfungstadt müsste endlich auch ein Kastrationsgebot für Katzen mit Freigang umsetzen“, sagt Nadja Kutscher von PETA Deutschland e.V. Das Kastrationsgebot besteht bereits in Städten wie Paderborn und Bünde und verpflichtet alle Privathalter, ihre Tiere kastrieren zu lassen, sofern diese Zugang zum Freien haben. Nur so kann die Überpopulation an Katzen, die auch immer mehr Tierheime an ihre Grenzen treibt, langfristig beendet werden. Zudem werden die heimatlosen Tiere leicht Opfer von Gewalt, wie am aktuellen Fall zu sehen. „Eine Kastrationspflicht von Freigänger-Katzen ist die einzige zukunftsfähige Lösung, um die Überpopulation der Katzen einzudämmen“, so Kutscher. Der Eingriff ist für die Katze unbedenklich und auch die Bundestierärztekammer rät zur Kastration von Freigänger-Katzen. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.peta.de/katzenkastration.
Interviewkontakt: Nadja Kutscher, Tel. 07156 / 17828-25, NadjaK@peta.de
Weitere Informationen:
www.peta.de/katzenkastration Druckfähige Fotos von heimatlosen Katzen:
http://www.fotos.peta.de/categories.php?cat_id=7