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Berliner Eisbärenhaltungen in Ost und West immer skandalöser

PETA fordert Zuchtstopp und übt scharfe Kritik an die Verantwortlichen

Stand: 26. November 2009

Berlin/ Gerlingen – Aktuelle Meldungen, wonach der Zoo Berlin bei seinen Eisbären Nachwuchs erwartet, ruft erneut die Tierrechtsorganisation PETA mit scharfer Kritik auf den Plan. Die Organisation kritisiert, dass man im Zoo Berlin züchten wolle obwohl es keine tierschutzgerechte Mutter-Kind-Anlage gibt und das Eisbärin Lisa im Tierpark Berlin seit Wochen unter tierquälerischer Beengtheit des Innengeheges ausharren muss. PETA wirft den Berliner Veterinärbehörden, Politik und dem Tierschutzbeauftragten „unverantwortliche Untätigkeit“ vor. Die Tierrechtsorganisation fordert zudem einen sofortigen Eisbären-Zuchtstopp im Zoo Berlin.

„Wenn die Eisbärinnen im Zoo Nachwuchs zur Welt bringen sollten, bedeutet dies für die Mütter und den Babys mit Sicherheit eine Aufzucht in tierschutzwidriger Beengtheit. Im Zoo Berlin fehlt es an Platz für weitere separate Eisbären. Zudem ist die altersschwache Lisa auch schon seit Wochen nur noch im Innengehege eingepfercht. Eine Tierquälerei“, so Frank Albrecht, Zooexperte bei PETA. „Diese Eisbärenhaltungen in Berlin sind ein einziger Skandal. Noch skandalöser ist, dass Politik, Veterinärbehörden und Tierschutzbeauftragter offensichtlich diesem tierschutzwidrigen Treiben tatenlos zuschauen.“


Interview-Kontakt: Frank Albrecht, 07156-1782835
Fotos in Druckqualität bei: Frank Albrecht, 07156-1782835
Video von Eisbärin Lisa: http://petatv.de/video/Eisb%C3%A4rin-Lisa-im-Tierpark-Berlin/eb3bf2068c97ba713fd6d4922cd5ee6a
Weitere Infos: http://www.peta.de/eisbaerendrama
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