„Bin Laden Bites“ / PETA USA schickt vegane Schokolade an US-Truppen in Afghanistan
Tierrechtsorganisation macht Bin Laden auch für den Tod unzähliger Tiere verantwortlich
Stand: 19. November 2009
Gerlingen, 19. November 2009 – Wahrscheinlich gibt es in Afghanistan jede Menge Soldaten aus US-Truppen, die Osama Bin Laden gerne den Kopf abbeißen würden – und schon bald kann das durch PETA USA Wirklichkeit werden. Nachdem zahlreiche Medien in den USA darüber berichtet hatten, wie schwierig es sei, in Afghanistan an Pralinen zu kommen, entschied sich ein PETA USA-Unterstützer und Chocolatier, eine spezielle Schokoladen-Anfertigung mit dem Kopf von Osama Bin Laden herzustellen. Doch das war noch nicht der einzige Vorzug der süßen Versuchung: Die Schokolade ist zudem frei von Milchbestandteilen. Es wurden also keine Kühe gequält, um sie herzustellen, und wirklich jeder – einschließlich laktoseintoleranter Soldaten – kann die Schokolade genießen.
„Die köstlichen „Bin Laden Bites“ aus dunkler Schokolade verleihen dem Sprichwort „Rache ist süß“ eine ganz neue Bedeutung“, so PETA-Vorsitzende Ingrid E. Newkirk. „Unsere Truppen haben eine Aufheiterung verdient und vegane Schokolade wird ihnen sicherlich dazu verhelfen.“
Die Tierrechtsorganisation PETA USA hat zudem ganz eigene Gründe, Osama Bin Laden anzugehen. Abgesehen von dem Mord an unzähligen Menschen, schrieb einer seiner Söhne in seinen Memoiren, dass sein Vater seine beiden Hunde in einem Experiment der chemischen Kriegsführung vergaste. Weiterhin verhungerten und verdursteten zahllose Tiere, deren menschliche Begleiter in den Angriffen auf das World Trade Center getötet wurden und so auf sich alleine gestellt waren. Viele Tiere in den umliegenden Wohnungen starben außerdem an den Folgen giftiger Dämpfe und anderen Ursachen, als ihre Behausungen in der „Hot Zone“ mehrere Tage lang versiegelt wurden und so Hunde, Katzen, Ratten, Mäuse, Meerschweinchen, Kaninchen und Fische zurückblieben. In ihrem Gedenken möchte PETA USA nun weitere Schokoladentafeln anfertigen lassen, die in den USA verkauft werden. Der Erlös geht an PETAs Programm zur Vergabe kostenloser Hundehütten für die Wintermonate sowie an das Kastrationsmobil von PETA USA, in dem kostengünstige oder kostenlose Kastrationen und die tierärztliche Versorgung in Gegenden mit niedrigerem Einkommen angeboten werden.

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Interviewkontakt: Harald Ullmann, 2. Vorsitzender PETA Deutschland e. V., 07156 / 17828-26
Weitere Informationen: www.goveggie.de