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Blutiger Aufruhr im KaDeWe

„Abgebrühte“ PETA-Aktivisten stürmen Hummerbecken

Stand: 27. Oktober 2010

Berlin / Gerlingen, 27. Oktober 2010 – Mit „Verbrühungen“ auf nacktem Oberkörper demonstrierten heute Mittag sieben Aktivisten der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. vor den Hummerbecken der Feinkostabteilung des KaDeWe. Nachdem sie unbemerkt an der Security des Feinkostgeschäfts vorbeikamen, warfen sie direkt vor den Hummerbecken ihre Jacken ab. Darunter hatten sie blutige Wunden auf ihrer nackten Haut und Parolen wie „Schmerz“, „Verbrannt“, „Lebend gekocht“. Die Tierschützer hielten Schilder auf denen „Gekocht werden tut weh!“ stand, und forderten lautstark „Freiheit für Hummer“. PETA appelliert seit Jahren an das KaDeWe, den Verkauf von lebenden Hummern sofort zu beenden.

„Am lebendigen Leib gekocht zu werden ist der grausamste Tod, den man sich vorstellen kann,“ so Meeresbiologin Dr. Tanja Breining von PETA. Entgegen der weitverbreiteten Vorstellung sterben Hummer nicht binnen weniger Sekunden, sondern leiden über Minuten hinweg. „Das ist Tierquälerei und muss aufhören“, so Dr. Breining. Studien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und Versuche der Universität Belfast untermauern die wissenschaftliche Tatsache, dass Hummer Schmerzen empfinden können. Hummer legen in der freien Natur Wanderungen von über 100 Kilometern zurück. Sie können Rechts- oder Linkshänder sein, über 100 Jahre alt werden. Allen „Feinschmeckern“ bietet PETA auf www.peta.de/veganerhummer ein kostenloses Rezept für leckeren, rein pflanzlichen „falschen Hummer“ an. Weitere Informationen und ein Video, das die Grausamkeiten des Lebendkochens dokumentiert, finden Sie unter www.Freiheit-fuer-Hummer.de.

Druckfähige Fotos senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu!

Interviewkontakt: Dr. Tanja Breining, Tel. 07156 / 17828-30, Mobil 0173 / 6575668, TanjaB@peta.de
Weitere Informationen: www.Freiheit-fuer-Hummer.de
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