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Chrissie Hynde enthüllt ‘Sch(i)er(e)' Grausamkeit des Mulesing in neuer PETA-Anzeige

Rock-Legende schließt sich internationaler Kampage gegen die grausame Verstümmelung von Lämmern durch die australische Wollindustrie an

Stand: 31. Januar 2007

Kontakt: Harald Ullmann, +49(0)7156-178-2826

Sydney – Rock and Roll Hall of Famer Chrissie Hynde – die sich mit ihrer Band, den Pretenders, auf Australien-Tour befindet – enthüllte heute in Sydney, Australien, eine nagelneue PETA-Anzeige, die das drastische Bild eines verstümmelten Lammes zeigt, begleitet von der Zeile “Mulesing: Sch(i)er(e) Grausamkeit". Dieses Event stellt die jüngste Aktivität in PETA’s globaler Kampagne gegen das Mulesing und die Lebendschafexporte dar:

In Australien, dem Land, aus dem mehr als ein Viertel des weltweiten Wollertrages stammt, setzen Farmer Gartenscheren ein und schneiden Lämmern ohne irgendwelche Schmerzmittel riesige Fleisch- und Hautstücke vom Hintern. Diese grausame Verstümmelungsaktion wird als “Mulesing” bezeichnet. Einige australische Farmer setzen bereits humanere Methoden zur Vermeidung eines Fliegenbefalls bei Schafen ein, darunter die Zucht von Tieren, die weniger empfänglich für einen Madenbefall sind, das sorgfältige Überwachen der Schafe während der Schmeißfliegensaison sowie eine verstärkte Schmeißfliegenbekämpfung.

PETA rief im Oktober 2004 zu einem internationalen Boykott australischer Wolle auf und konnte die positive Resonanz namhafter Einzelhandelsunternehmen gewinnen, darunter American Eagle, Abercrombie & Fitch, Timberland und Limited Brands sowie die in Großbritannien ansässigen Mega-Ketten New Look und George. Der amerikanische Top-Designer Marc Bouwer – zu dessen prominenten Kunden Mariah Carey, Charlize Theron, Angelina Jolie und Sarah Jessica Parker zählen – hat Premierminister John Howard angeschrieben und an ihn appelliert, das Mulesing und die Lebendexporte einzustellen; Bouwer verzichtet nun auf australische Wolle in seinen Designs.

“Bezahlbare, humane Alternativen zum Mulesing existieren bereits, doch die australische Regierung und die Wollindustrie begnügen sich mit dem sinnlosen Quälen von Lämmern”, so PETA’s 2. Vorsitzender Harald Ullmann. “Der weltweite Aufschrei gegen das Leiden der australischen Schafe ist ohrenbetäubend. Und es wird Zeit, dass da jemand in Australien die Ohren aufsperrt.”

Weitere Informationen, auch in Form eines Videos moderiert von Pink, finden Sie auf PETA’s Website Rettet-die-Schafe.de.
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