

Schafe können optisch 50 Schafgesichter wiedererkennen. Auch wenn sie sie zwei Jahre lang nicht gesehen haben.
MSNBC berichtet, dass “wie beim Menschen, Schafe Stress mitteilen, indem sie das Timbre ihrer Stimmen verändern.” MSNBC berichtet, dass die Ergebnisse von Mark Feinstein vom Hampshire College in Amherst, Massachusetts, einem Professor für kognitive Wissenschaft und Experten für Bioakustik, “nahelegen, dass Schafe Stress ausdrücken durch eine Veränderung des Timbres ihrer Laute oder der Gesamtqualität der Laute, also weniger durch eine Veränderung von Tonhöhe oder Lautstärke.”
Und Feinstein meint: “Es gibt da eine kleine und unterschwellige, aber definitive und vorhersagbare Veränderung in ihren Rufen, wenn sie gestresst sind.”
Feinstein weiter: “[E]s ist daher nur vernünftig anzunehmen, dass sie Unterschiede des Stresslevels akustisch wahrnehmen können, denn sie können sich ja bereits durch die Laute, die sie von sich geben, gegenseitig erkennen.”

Schafe könnten imstande sein, auf dasselbe System (wie Menschen) zurückzugreifen, um sich an Individuen in deren Abwesenheit zu erinnern und emotional darauf zu reagieren. - Dr. Keith Kendrick, the Babraham Institute
Wissenschaftler sagen, dass auch Schafe Gefühle haben
Der gesunde Menschenverstand sagt uns bereits, dass Schafe - so wie alle Tiere – komplexe Gefühle haben und imstande sind, bewusst zu denken. Nun haben die Ergebnisse einer neuen Studie, die am Babraham Institute in Großbritannien durchgeführt wurde, diese Fakten noch einmal bestätigt.
Die Studie arbeitete mit Gesichtserkennungsübungen, um zu beweisen, dass Schafe sich mindestens 50 verschiedene Schafgesichter merken können und sogar die Gesichter von ihnen vertrauten Menschen, und das bis zwei Jahre lang. Die Studie belegt außerdem, dass Schafe Gefühle empfinden und auf ihre Umgebung in vielerlei Hinsicht genauso reagieren wie Menschen.
Für Millionen Menschen weltweit, die bereits zu dem Schluss gekommen sind, dass Schafe, wie alle Tiere, über komplexes Denken und Gefühle verfügen, kommt das kaum überraschend, doch ist die Studie trotzdem ermutigend, denn sie kann dazu beitragen, Menschen zu überzeugen, doch lieber auf einen neuen Wollpulli zu verzichten und stattdessen einen aus tierfreundlichen Materialien zu wählen, in dem kein Tierleid steckt.