Stand: Mai 2013
Unglaublich, aber wahr: im April 2013 sollten ursprünglich Delfine aus der Ukraine an den tschechischen Zirkus Cirkus Cirkus in Prag ausgeliehen werden, damit die Besucher mit ihnen schwimmen können. Dabei ist der Import von Delfinen in die EU zu überwiegend kommerziellen Zwecken laut EC 338/97 verboten. PETA hat bereits im Dezember 2012 die Zirkusbetreiber, den Schirmherren Senator Petr Bratský sowie den Bürgermeister und das Umweltministerium in Prag angeschrieben und auf eben dieses Verbot verwiesen. Während die Stadt dem Zirkus ein Geländeverbot verhängte, prüft derzeit das Umweltministerium den Importantrag der Delfine aus der Ukraine.
Nach der 90-minütigen Vorstellung sollen die Besucher mit den Delfinen schwimmen dürfen und sich hierbei im 7 Minuten-Rhythmus abwechseln. Transport, Import und Haltung der Delfine in Minipools im Zirkuszelt, sowie der ständige Kontakt mit den Besuchern sind eine immense körperliche und seelische Belastung für die Delfine.
Inzwischen wurde der Beginn der Veranstaltung vorläufig auf Juni verschoben.
Bitte unterstützen Sie unsere Online-Petition und protestieren Sie nachdrücklich gegen dieses Vorhaben, denn nirgendwo auf der Welt, außer in Delfinarien, werden Delfine noch zu Zirkusclowns degradiert. Wer mit Delfinen schwimmen möchte, kann dies gerne mit freien Delfinen tun, dann können die Delfine auch entscheiden, ob sie das überhaupt möchten.
Von Juni bis September 2013 planen die Zirkusbetreiber Artur Kaiser und seine Kollegen, drei Delfine für eine Zirkusshow aus der Ukraine nach Prag zu holen, auch das kommerzielle Schwimmen mit Delfinen steht auf dem Programm. Die Besucher wechseln im 7-Minuten-Takt. Die Delfine sind durch den Transport, die Vorstellungen und den Besuchern massivem Stress und Krankheiten schutzlos ausgeliefert. Sie werden wie Objekte hin- und hergeschoben und ausgenutzt. Dies ist nicht nur ein Verstoß gegen das Gesetz und, eine Misshandlung der Tiere, sondern eine ernst zu nehmende Bedrohung für deren Gesundheit. Ein solches Vorgehen ist in unserer heutigen fortschrittlichen Welt ein Rückschritt ins Mittelalter.
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