Demo-Tour: „Sommer – keine Ferienzeit für Tiere auf Pelzfarmen“
Frankfurt am Main, Ludwigshafen & Freiburg / 11.-12.08.2010
Stand: 8. August 2010
Eingepackt in dicken Pelz, mit Blut verschmiert in einen tristen Drahtkäfig gequetscht, die Hände am Gitter „wund“ geschürft: So demonstriert eine Aktivistin der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. (Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren) diese Woche in Frankfurt am Main, Ludwigshafen und Freiburg. Ihr Protest richtet sich gegen das Leid von zigtausenden Tieren, die in der sommerlichen Hitze und all den Wetterextremen auf Pelzfarmen in ganz Deutschland dahinvegetieren. „Sommer – keine Ferienzeit für Tiere auf Pelzfarmen!“ lautet der Slogan der Demo-Tour, mit der PETA diesen Sommer nach Baden-Baden, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Main), Freiburg, Karlsruhe, Köln, Leipzig und Ludwigshafen kommt. Unzählige Füchse, Nerze und andere Tiere verbringen den gesamten Sommer in winzigen, verdreckten Käfigen. Eine Tortur bei Temperaturen um die 30 Grad, starken Regenfällen, Gewitter und Sturmböen. Nach Angaben der Pelzindustrie sterben jährlich ca. 10 Prozent der Tiere an den Folgen der Hitze – nach einer schrecklichen Phase von Übelkeit und Erbrechen. Jeder Einzelne kann den Tieren helfen: Kaufen und tragen Sie keine Pelzprodukte – weder im Sommer noch im Winter.
Wann & Wo?
Mittwoch, 11. August 2010, 11- 12 Uhr / Frankfurt am Main, Zeil/Hauptwache, vor Eingang der Zeil Galerie
Mittwoch, 11. August 2010, 14-15 Uhr / Ludwigshafen, Rathausplatz, vor Eingang Rathaus-Center
Donnerstag, 12. August 2010, 11- 12 Uhr / Freiburg, am Bertoldsbrunnen (gegenüber von WMF)
Weitere Informationen:„Auch wenn wir Pelze im Sommer selten zu Gesicht bekommen – das Leid der Tiere auf Pelzfarmen ist allgegenwärtig!“, so Kampagnenleiterin Tanja Wiemann von PETA. „Die Schaufenster und Modemagazine preisen bereits die Herbst/Wintermode an. Es ist also jetzt an der Zeit, das Leben der Tiere zu retten, indem wir die Menschen bitten, keinen Pelz zu kaufen!“ In Freiheit verbringen Nerze einen Großteil ihrer Zeit im oder am Wasser. Auf so genannten Pelzfarmen werden sie – häufig sogar mit bis zu drei weiteren Artgenossen – in winzige Käfige gesperrt, die kaum größer als Apfelsinenkisten sind und keine Beschäftigungsmöglichkeiten oder gar Wasser zum Baden und Abkühlen bieten. Die ständigen vom Boden aufsteigenden Dämpfe der Fäkalien bedeuten für diese äußerst geruchsempfindlichen Tiere eine zusätzliche Qual. Jedes noch so kleine „bisschen“ Pelz steht somit für ein trauriges, kurzes Tierleben voller Leid, Qual und Entbehrungen und einen schmerzvollen Tod durch Genickbruch, Vergasung oder analen Stromschlag.
PETA-Video gegen Pelz, besprochen von Modedesignerin Stella McCartney:
http://www.youtube.com/watch?v=ASW0YYhz-r4Weitere Informationen finden Sie auf:
www.peta.de/pelzinfo