In größter Beengtheit in verdreckte Stallboxen gepfercht, die kaum größer als ihr eigener Körper sind, verbringen so genannte Zuchtschweine in der Intensivtierhaltung faktisch ihr gesamtes Leben auf Beton, unfähig nach Futter zu suchen oder sonst irgendetwas zu tun, was für sie natürlich wäre. Diese sensiblen Tiere werden entsetzlich schmerzhaften Verstümmelungsprozeduren unterzogen wie das Abknipsen der Zähne, das Durchlochen der Ohren, Kastration und Schwanzkoupieren - alles ohne die Verabreichung irgendeines ausreichend schmerzlindernden Mittels.
Ständig schwanger oder säugend, zwängt man Sauen in enge Metallboxen oder Eisenbügel, außerstande, sich auch nur umzudrehen. Auch wenn Schweine von Natur aus sehr soziale Tiere sind, ist doch ihr Stresslevel so hoch, dass sie sich häufig auf Kannibalismus und Schwanzabbeißen verlegen, wenn man sie so dermaßen eng in Buchten zusammenpackt oder sie isoliert und in solcher Beengtheit gehalten werden. Aus Mangel an Bewegung werden die Schweine so schwach, dass sie kaum noch ein paar Meter gehen können.
Im Schlachthof traktieren Arbeiter die Tiere mit Elektroschock-Treiber, um sie zu zwingen, schneller zu gehen. Schweine, die unzureichend "betäubt" wurden mit Elektro-Zangen sind unter Umständen noch bei vollem Bewusstsein, wenn man sie zur Borstenentfernung in Tanks mit kochendem Wasser taucht.
Andere Tierarten werden speziell ihrer Häute wegen gejagt und getötet, so auch Zebras, Bisons, Wasserbüffel, Wildschweine, Rehe, Kängurus, Elefanten, Haie, Delphine, Seehunde, Walrosse, Frösche, Krokodile, Eidechsen und Schlangen. Ein großer Prozentsatz des importierten Krokodil-Schuhleders und andere Artikel von Wildtieren stammt von gefährdeten Tierarten und illegal bejagten Tieren. Die humane Behandlung hat bei Wilderern und Jägern, die im dreckigen Handel exotischer Häute ihre Finger drin haben, keinerlei Priorität:
Andere Häute stammen von vertrauteren Gesichtern. Hunderttausende Hunde und Katzenhäute werden Jahr für Jahr in Europa gehandelt (wobei schätzungsweise 2 Millionen Tiere in China getötet werden, um die Nachfrage zu decken). Viele werden von Verbrauchern unwissentlich gekauft, da Produkte aus Hunde- und Katzenfell häufig vorsätzlich falsch etikettiert werden und die Herkunft nicht eindeutig angezeigt wird. In Frankreich werden jährlich mehr als 20.000 Katzen für den Häutehandel gestohlen. Während einer Polizeirazzia in einer Gerberei wurden alleine 1.500 Katzenhäute konfisziert, die für die Produktion von Babyschuhen benutzt wurden.