
Circus Krone lässt sich seine Haltungsbedingungen von der „Experten-Firma“ Hawthorn bewerten (nach Aussage von Circus Krone bis 1999). Hawthorn bekannte sich in 19 Fällen wegen Verletzungen des Tierschutzgesetzes schuldig! Auch beim Heilbronner Weihnachtscircus 2004 und beim Circus-Festival Monte Carlo tritt u.a. Susan Lacey mit 15 weißen Tigern aus der US-Firma Hawthorn auf. Damit sie sich ein Bild machen können, wie dort mit Tieren umgegangen wird, haben wir folgende Chronologie zusammengestellt (bei Vorfällen mit Tigern ist das Wort Tiger fett geschrieben):.
HAWTHORN CORPORATION (CUNEO, JOHN)
9819 N. Solon Rd., Richmond, IL 60071
USDA License #33-C-0053
Die Hawthorn Corporation hat darin versagt, die vom Tierschutzgesetz (AWA) vorgegebenen Mindestanforderungen , die auf nationaler Ebene an die Versorgung von Tieren gestellt werden, die für Vorführungszwecke Einsatz finden, zu erfüllen. Das US-amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) hat die Hawthorn Corporation zahlreiche Male abgemahnt, darunter für den Mangel an tierärztlicher Versorgung, keine angemessene Unterbringung vor Wind und Wetter, kein ordnungsgemäßes Futter und Wasser, keine ordnungsgemäße Handhabung der Tiere in einer Weise, die Trauma und Schaden vermeidet und die öffentliche Sicherheit gewährleistet. Hawthorn hat bereits Geldstrafen der USDA in Höhe von insgesamt $72.500,00 (€60.000,00) gezahlt, und zweimal bereits wurde dem Unternehmen die Lizenz ausgesetzt. Vier der Elefanten von Hawthorn starben an einem menschlichen Strang der Tuberkulose. Im Januar 1997 wurde Hawthorn's 18 köpfiger Elefantenherde eine Weiterreise während der Tuberkulose-Behandlung untersagt. Hawthorn's Elefanten sind Amok gelaufen und haben Tod, Verletzungen und Sachschäden verursacht. Hawthorn verleiht Tiere an Einrichtungen und Zirkusse weltweit, darunter auch der Heilbronner Weihnachtscircus, Circus-Festival in Monte Carlo, Circus Zalewski, Cirque Medrano, Jordan World Circus, Circus Vargas, Shrine Circuses, Walker Bros. Circus, Royal Palace Circus, George Carden Circus, Hanneford Circus, Hamid Circus, Alain Zerbini and Tarzan Zerbini. Wenden Sie sich an PETA, um Unterlagen hierzu zu erhalten.
12. März 2004: Im Rahmen einer gütlichen Einigung gibt John Cuneo, Präsident der Hawthorn Corporation 19 Verstöße gegen das Bundestierschutzgesetz zu, um von der USDA im April 2003 aufgestellte Beschuldigungen aus der Welt zu schaffen. Cuneo erhält daraufhin die Auflage, 16 Elefanten der Obhut einer von der USDA genehmigten Einrichtung zu überlassen und eine Geldstrafe von $200.000 (€164.000,00) zu zahlen.
9. April 2003: Die USDA erhebt Anklage gegen die Hawthorn Corporation, mehrere Hawthorn Mitarbeiter und den Walker Bros. Circus, der Elefanten von Hawthorn einsetzt. Die Klageschrift umfasst 47 Verstöße gegen die Mindestanforderungen für die Versorgung der Tiere, wie sie vom Tierschutzgesetz festgelegt sind. Davon betroffen sind 12 Elefanten im Zeitraum vom 29. März 2001 bis 1. Juni 2002. Die Vorwürfe umfassen: physischer Missbrauch beim Training, bei der Handhabung und der Arbeit mit den Elefanten, Verursachen physischer Schäden und Leidens, keine tierärztliche Versorgung eines völlig abgemagerten Elefanten, keine tierärztliche Versorgung eines Elefanten mit schweren chemischen Verätzungen und einer bakteriellen Infektion, keine tierärztliche Versorgung mehrerer Elefanten mit potentiell tödlichen Fußproblemen und unsicherer Kontakt mit der Öffentlichkeit.
5. März 2003: Nach Angaben der Zeitung The Edmonton Sun, gibt ein örtlicher Shrine Circus bekannt, er werde nicht mehr länger Tiere von Hawthorn einsetzen.
19. Oktober 2002: Nach Angaben der Zeitung The Virginian-Pilot, wird ein Elefantenbetreuer bei Sterling & Reid, David Creech, wegen drei Fällen von Tierquälerei verurteilt (siehe 4./5. September 2002) und muss für jeden Fall $200 (€164) Geldstrafe zahlen. Der Richter spricht Creech, einen Hawthorn-Mitarbeiter, in einem vierten Punkt frei, in dem ihm vorgeworfen wird, einen Elefanten mit einem Elefantenhaken auf den Kopf geschlagen zu haben, da aus der Zeugenaussage nicht eindeutig hervorgeht, welcher Elefantentrainer diesen Akt begangen hat.
4./5. September 2002: Nach Angaben der Zeitung The Virginian-Pilot, wird ein Elefantenbetreuer bei Sterling & Reid, David Creech, in vier Punkten der Tierquälerei angeklagt. Er soll eine Elefantenkuh während einer Vorstellung am 23.August im Norfolk Scope so lange geschlagen haben, bis ihr Hinterteil blutete. Der Artikel gibt an: "Eine Untersuchung durch einen Beamten und einen außenstehenden Tierarzt ergab, dass dem Elefanten mehrfach Verletzungen zugefügt wurden."
Der Zirkus mietet seine Elefantennummer von Hawthorn. Ein weiterer Elefantentrainer, James Zajicek, ein Hawthorn-Mitarbeiter, wird wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen und unter Anklage gestellt.
1. Juni 2002: Die USDA mahnt Hawthorn ab wegen mangelnder tierärztlicher Behandlung von drei Elefanten, die in einer Sicherheitszone gehalten werden und einer Fußbehandlung bedürfen, um potentiell tödliche Fußprobleme zu vermeiden. Hawthorn wird außerdem abgemahnt, weil er es versäumt, einen zuvor bereits festgestellten Verstoß zu beheben, als ihm zur Auflage gemacht wurde, Diagnosetestergebnisse für einen toten Löwen und einen toten Tiger vorzulegen.
Der Inspektor konstatierte, dass 13 weiße Tiger seit 23.April 2002 in Transportkäfigen gehalten wurden, was nicht den Mindestanforderungen an Platz entspricht.
Lota wiegt, Berichten zufolge, nur 3.240 kg. Der Tierarzt und Elefantenexperte beschließt daher, dass Lota erst wieder mit auf die Reise gehen sollte, wenn sie ein Gewicht von 3.300 kg erreicht hat.
24. Mai 2002: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, den afrikanischen Elefanten angemessene tierärztliche Versorgung zukommen zu lassen. Sie leiden an harter, trockener, eingerissener Haut am Rücken, an den Ohren und am Kopf, außerdem an zu langen Nägeln und übermäßiger Nagelhaut, was potentiell tödliche Fußprobleme zur Folge haben kann. Hawthorn wird außerdem abgemahnt, weil er seinen Tigern nicht ausreichend Platz gemäß den absoluten Mindestanforderungen zur Verfügung stellt, und Unbefugte ohne Anwesenheit eines Tiertrainers in die Nähe der Tigerkäfige lässt.
16. Mai 2002: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, für eine tierärztliche Behandlung der Elefanten im Sicherheitsbereich zu sorgen, die eine Fußpflege benötigen, und weil er keine Diagnosetestergebnisse vorlegt für einen toten Tiger und einen toten Löwen.
4. Mai 2002: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, seine Elefanten angemessen tierärztlich versorgen zu lassen. Der Inspektor schreibt: "Der Eigentümer der Hawthorn Corporation hat es unterlassen, die Dienste eines auf Elefanten spezialisierten Tierarztes in Anspruch zu nehmen ... wie dies angeordnet wurde. ... [Die USDA] hat daraufhin die Dienste eines auf Elefanten spezialisierten tierärztlichen Beraters eingeholt, der Delhi an diesem Tag untersuchte." ‚Der auf Elefanten spezialisierte tierärztliche Berater kam zu dem Ergebnis, dass Delhi zahlreiche Läsionen aufwies sowie einen geschwollenen Schwanz, geschwollene Vorderfüße mit Hautschäden und Abszesses, Abszessschäden an den Fußsohlen, und einen riesigen gespaltenen Nagel. Der Experte empfahl zweimal täglich Fußbäder, wöchentliche Fußpflege, monatliche Gewichtskontrollen, oral verabreichte Medikamente, detaillierte medizinische Aufzeichnungen, eine Versorgung der Hautwunden und die Möglichkeit für Delhi, nach draußen zu gehen.
Der Veterinärexperte untersuchte Lota und stellte fest, dass sie nicht mit auf die Reise gehen sollte, bevor sie nicht 225kg zugenommen hätte, und die vier Elefanten im Sicherheitsbereich --Frieda, Sue, Billy, und Nicholas -- hätten Nägel und/oder Nagelhaut, die einer Pflege bedürften.
23. April 2002: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, für tierärztliche Versorgung zu sorgen und für das Verursachen von Verhaltensstress, physischem Schaden und unnötigem Leiden bei einer Elefantenkuh namens Delhi, die schwere Gewebeschäden an den Vorderfüßen aufweist und mehrere Abszessbereiche am Körper, einschließlich Bereichen an beiden Hüften, zwischen den Augen, dem hinteren Bereich des Ohransatzes, auf dem Kopf, den Ellenbogen an beiden Vorderbeinen und am Schwanz. Chemische Verätzungen an Delhi's Füßen waren ihr vom Trainer John Caudill III zugefügt worden—der später gefeuert wurde—durch unverdünntes Formaldehyd zum Aufweichen von Delhi's Füßen. Am 4.März 2002 wurde Delhi "in einem schwerwiegenden gesundheitlichen Notstand" vorgefunden. Beide Vorderbeine hatten bereits die doppelte Dicke und waren bis zur Brust rauf angeschwollen. Sie konnte ihre Vorderbeine nicht an den Ellenbogen biegen, konnte sich vorne kaum auf den Beinen halten und nur unter Schwierigkeiten zu laufen. Der zuständige Veterinär reagierte nicht rechtzeitig. Der Inspektor vermerkte: "Der zuständige Veterinär kann nicht zwei oder drei Tage lang warten, bis er vor Ort kommt, um ein akut krankes Tier zu untersuchen." Die USDA beschließt daher, einen von der USDA gewählten Tierarzt und Elefantenexperten beizuholen, um Delhi auf ihren Zustand zu untersuchen.
Die USDA mahnt Hawthorn außerdem ab, weil er es versäumt, Diagnoseunterlagen, Behandlungsunterlagen und Leichenschauberichte für einen Tiger namens Java und einen Löwen namens Bunda vorzulegen, weil er 14 weißen Tigern, die in Transportkäfigen leben, nicht den vorgeschriebenen Mindestraum bietet, und keine ausreichende Zahl an angemessen ausgebildeten Mitarbeitern vorweist.
22. Februar 2002: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, die Transportanhänger für die Elefanten ordnungsgemäß zu reinigen und zu desinfizieren.
2. Januar 2002: Gemäß einem Schreiben der USDA war Hawthorn mitgeteilt worden, dass die Elefanten Debbie und Judy, nachdem sie im Oktober 2001 in Charlotte, N.C., Amok gelaufen waren, nicht für Darbietungen genutzt werden dürften, bei dem es potentiell zu einem Kontakt mit dem Publikum kommen kann.
19. Dezember 2001: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, einen Elefanten-Transportanhänger in einer Weise zu erhalten, die Verletzungen der Tiere vermeidet.
27. Oktober 2001: Zwei Hawthorn Elefanten, Debbie und Judy, laufen Amok an der Word of Life Church in Charlotte, N.C. Zwei Kirchenmitglieder werden beinahe zertrampelt, und Kinder müssen rasch in Sicherheit gebracht werden. Die Elefanten brechen durch ein Glasfenster in die Kirche ein, brechen und drücken Wände und Türrahmen ein und treten einen Wagen 5 Meter weit, wobei sie einen Schaden von schätzungsweise $75.000 (€61.000) verursachen. Die Elefanten erleiden dabei Schnittverletzungen und Prellungen. Debbie war bereits zuvor zweimal zusammen mit einer Elefantenkuh namens Frieda Amok gelaufen, als sie noch beim Clyde Beatty-Cole Bros. Circus war. Im Mai 1995 schlug sie Scheiben ein, drückte Dellen in Autos und brach durch ein Flachglasfenster bei einem Sears Auto Center in Hanover, Pa., was einen Schaden in Höhe von $20,000 (€16.400) verursachte. Im Juli 1995 stürzte Debbie aus dem Zirkuszelt in Queens, N.Y., zertrümmerte geparkte Autos und löste eine Panik aus, bei der sich 12 Menschen verletzten.
11.-15. Oktober 2001: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, die zuvor festgestellten Verstöße – fehlende tierärztliche Versorgung – zu korrigieren und die Anlagen nicht unterhält und wartet.
Eine Elefantenkuh namens Lota war zwei Monate zuvor in die Anlage in Illinois in ausgezehrtem Zustand zurückgesandt worden mit einem Tumor an der linken Hüfte. Der Manager des Geländes und der Trainer sagten aus, sie hätten Lota noch nie so dünn gesehen. Der Tumor hatte sich ausgeweitet zu einem riesigen, schmerzhaften, Flüssigkeit gefüllten Abszess, der sich bis runter auf die Mitte des Oberschenkels erstreckte. Lota und vier weitere Elefanten (Misty, Queenie, Minnie und Lottie) erhielten Medikamente gegen Tuberkulose als "Vorbeugemaßnahme". Sowohl Lota wie auch Misty bedurften dringend einer Fußpflege. Lota war seit 1997 nicht mehr gewogen worden. Es existierten für diese Tiere keinerlei tierärztliche Unterlagen.
Der Inspektor fand mehrere Flaschen Medikamente, die angeblich für die Elefanten benutzt worden waren und die keine Etiketten trugen, aus denen der Inhalt hervorging, eine Anweisung für den Gebrauch oder ein Verfallsdatum.
Hawthorn wurde außerdem abgemahnt, weil er es versäumte, die Gebäudestabilität der Scheune zu erhalten und wegen unsachgemäßer Futterlagerung.
11. Oktober 2001: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, zuvor festgestellte Verstöße – keine tierärztliche Versorgung – zu korrigieren, d.h. Elefanten, die mit dem Walker Bros. Circus reisen, keinen erfahrenen Veterinär beschafft. Der Inspektor schreibt: "Ich sprach mit dem Veterinär ... der die Tiere am 10/10/01 untersucht hatte. Er gab an, dass er sich in Bezug auf die ordnungsgemäße Behandlung der Elefanten nicht sicher sei, da er in ihrer Behandlung keine große Erfahrung habe."
5. Oktober 2001: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, zuvor festgestellte Verstöße – keine tierärztliche Versorgung – zu korrigieren und für die Sicherheit seiner Elefanten zu sorgen, die mit dem Walker Bros. Circus reisen.
Delhi wies eine offene, laufende und blutende Wunde am Nagel auf mit Blutflecken an und um den Nagel und Fuß. Der Bereich oberhalb des Nagels war geschwollen und tastwarm. Die Nagelhaut an beiden Vorderfüßen war "erheblich zu stark ausgewachsen". Delhi humpelte unter Schmerzen und schonte ihr Bein während der Vorstellung. Es gab keinerlei Unterlagen, die belegten, dass eine qualifizierte Person für eine Fußpflege sorgte. Tess' linkes Auge tränte stark, und sie kniff die Augen zusammen und blinzelte ständig; der Trainer behauptete, ihm sei die Antibiotikasalbe zur Behandlung ihres Auges ausgegangen. Zwei Flaschen eines abgelaufenen Medikamentes wurden vom Inspektor gefunden.
Der Inspektor beobachtete außerdem, dass kein erfahrener Elefantenbetreuer anwesend war, als Publikum in die Nähe der Elefanten kam, die frei in ihrer Einfriedung liefen. Der Inspektor kam später noch mal wieder, nachdem der Bericht mit dem Konzessionsinhaber diskutiert worden war, und fand die Elefanten erneut frei und unbeaufsichtigt vor.
2. Oktober 2001: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, für tierärztliche Versorgung zu sorgen für drei Elefanten (Liz, Delhi und Tess, die mit dem Walker Bros. Circus reisen) und an überlangen und übergroßen Nägeln und Nagelhaut leiden. Hawthorn wird außerdem abgemahnt, weil er gefährliche Tiere nicht unter Kontrolle durch einen erfahrenen Tierbetreuer hält. Der Inspektor beobachtete Eltern und Kinder, die sich den Elefanten näherten und sie streichelten, ohne dass eine Aufsicht zugegen war.
Hawthorn wird abgemahnt, weil er es versäumt, für strukturell intakte Einfriedungen zu sorgen. Der Inspektor schreibt: "Die Elefanten befanden sich innerhalb eines 'Zaunes' aus orangenem Plastikmaschendraht. Der war an zwei Stellen nach unten gedrückt. ... [Die örtlichen Behörden] informierten mich, dass sich früher an diesem Tag mindestens ein [Elefant] außerhalb der Einfriedung befunden hatte. Zwei [Elefanten] hatten überhaupt keine Umzäunung. ... Aus einem Wasserschlauch lief Wasser über eine elektrische Leitung. Dieser Bereich konnte sowohl von den Elenfanten wie auch dem Publikum berührt werden."
1. Oktober 2001: Die Harlan County Society for Prevention of Cruelty to Animals [lokaler Tierschutzverein] in Kentucky reicht eine Beschwerde beim Bezirksrichter ein, nachdem sie beobachtet haben, dass Hawthorn Elefanten beim Walker Bros. Circus "zahlreiche rote Stellen an den Ohren aufweisen von Schlägen mit einem hakenartigen Gegenstand, den der Trainer benutzt. ... Die Reiseunterbringung der Tiere war beengt und unzulänglich. Und zu keiner Zeit sah ich, dass irgendeiner der Elefanten irgendeine Wasserschale oder sauberes Futter erhielt."
25. September 2001: Hawthorn wird abgemahnt wegen unzulänglicher Futterlagerung.
11. Juli 2001: Hawthorn wird abgemahnt, weil er es versäumt, zuvor festgestellte Verstöße – das Entsorgen abgelaufener Medikamente und die Durchführung notwendiger Reparaturarbeiten an den Scheunen - zu korrigieren.
Hawthorn wird außerdem abgemahnt, weil er es versäumt, für eine angemessene tierärztliche Versorgung dreier Elefanten zu sorgen, die an überlangen Fußnägeln leiden.
27. Juni 2001: Während einer beim Walker Bros. Circus durchgeführten Inspektion wird Hawthorn abgemahnt, weil er es versäumt, für eine angemessene tierärztliche Versorgung von vier Elefanten zu sorgen, die an "übermäßig gewachsenen Ballen und Zehnägeln an den Füßen" und übergroßer Nagelhaut leiden. Der Inspektor schreibt: "Es sieht nicht so aus, als hätten diese Tiere in einem wesentlichen Zeitraum eine ordnungsgemäße Fußpflege erhalten."
Hawthorn wird abgemahnt, weil er es versäumt, bei einem Elefanten namens Lota für eine ordnungsgemäße tierärztliche Versorgung zu sorgen; diese ist "so extrem dünn, dass Rückgrat und Hüftknochen hervorstehen." Der Inspektor schreibt: "Es sieht so aus, als habe sie beträchtlich an Gewicht verloren."
Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, gefährliche Tiere unter der Kontrolle von erfahrenen Betreuern zu halten und für angemessene Sicherheitsbarrieren zu sorgen. Der Inspektor beobachtete Leute aus dem Publikum, die sich den Elefanten näherten und für einen Ritt auf einen Elefanten gehievt wurden, ohne dass eine Aufsicht für das Tier zugegen war.
26. Juni 2001: Die USDA mahnt Hawthorn ab wegen des physischen Missbrauchs von Elefanten. Der Inspektor beobachtet einen Betreuer, der einem Elefanten namens Ronnie einen Elefantenhaken in den Rüssel haut und dadurch eine offene Verletzung verursacht; außerdem einen weiteren Betreuer, der "beobachtet wird, wie er einem anderen Elefanten während der Vorstellung mehrere Male seinen Haken in den Rücken schlägt."
23. Mai 2001: Hawthorn wird abgemahnt, weil er es versäumt, Kaufunterlagen vorzulegen. Der Inspektor vermerkt auch, dass Misty am linken Vorderfuß einen Abszess hat und dass ihre Füße einer Fußpflege bedürfen.
13. April 2001: Ein Leserbrief, der in der Chicago Sun-Times erscheint, gibt an "Ich begleitete eine Gruppe Schulkinder, darunter auch meine 8jährige Tochter, zu dem Medinah Shrine Circus, der in diesem Jahr gastiert. ... Als die Elefanten hinter den Vorhang geführt wurden, begann der Trainer den Elefant verbal zu missbrauchen und zu schlagen. Wir sahen mit Schaudern, wie er eine Stange mit aller Kraft schwang und dem Elefant hinten ins Bein schlug. Dies muss wehgetan haben, denn der Elefant schrie dermaßen auf, dass man es im gesamten UIC Pavilion hören konnte. Die Kinder waren verängstigt und fragten mich, warum der Mann dem Elefanten wehtäte."
Gemäß Unterlagen der Stadt Chicago wurde gegen den Trainer John Caudill, einen Hawthorn Mitarbeiter, Anzeige wegen Tierquälerei gestellt. Die im Medinah Shrine Circus eingesetzten Elefanten waren von Hawthorn gemietet.
29. März 2001: Hawthorn wird abgemahnt, weil er es versäumt, für eine ordnungsgemäße tierärztliche Versorgung zu sorgen für eine Elefantenkuh namens Delhi, die mit dem Walker Bros. Circus reist. Delhi litt an einer Verletzung an ihrem linken Vorderfuß. Der Inspektor schreibt: "Die Verletzung ist offen und blutet heute; sie sollte von einem Tierarzt untersucht werden."
1. März, 2001: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, zuvor festgestellte Verstöße – das Entsorgen abgelaufener Medikamente – zu korrigieren. Hawthorn wird außerdem abgemahnt, weil er es versäumt, ein Tigergehege instand zu setzen, das sich auszeichnet durch eine "extrem rostige Schiebetür mit scharfen Metallkanten" und eine "völlig vernagte/von Krallen verkratze" Holztrennwand. Hawthorn wird abgemahnt wegen unzureichender Belüftung in einer Scheune, die einen "extrem penetranten Uringestank" aufweist.
Der Inspektor vermerkt, dass ein weiblicher 12 Jahre alter weißer Tiger namens Neve auf dem Weg zurück ins Winterquartier starb, und dass ein weiblicher 6 Jahre alter weißer Tiger namens Java im Juni 2000 starb.
23. Februar 2001: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, zuvor festgestellte Verstöße – keine Reparatur von Schäden an einem Hänger, der für den Transport von Tigern verwendet wird – zu korrigieren.
11. Juli 2000: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, zuvor festgestellte Verstöße – unzulängliche Fütterung seiner Tiger – zu korrigieren. Hawthorn wird außerdem abgemahnt für einen Hänger, der nicht repariert wurde.
6. Juni 2000: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, abgelaufene Medikamente zu entsorgen, Futter unzulänglich lagert und es versäumt, für eine Instandhaltung der Stabilität einer Tigereinfriedung zu sorgen, die rostige Wände und scharfe vorstehende Kanten aufweist.
21. Mai 2000: Gemäß der Hanover Sun, lässt Cuneo einen Killer-Elefanten namens Frieda wieder mit einem Wanderzirkus auf Tour gehen trotz einer Direktive der USDA, dass sie ein "inakzeptables Risiko für die Öffentlichkeit" darstelle.
16. November 1999: Hawthorn wird abgemahnt, weil er es versäumt, Einfriedungen so instand zu halten, dass Tiere vor Verletzungen geschützt sind, und weil er verschimmeltes Futter lagert.
18. August 1999: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, die jährlichen Tuberkulosetests bei seinen Elefantenbetreuern durchführen zu lassen.
9. Juli 1999: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, für eine tierärztliche Versorgung zu sorgen für eine Elefantenkuh namens Lota, die "in Bereich der rechten Hüfte eine große offene Wunde" aufweist. Der Inspektor schreibt: "Während der Inspektion nässte und blutete die Wunde links."
16. Juni 1999: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, einen von einem Veterinär genehmigten Ernährungsplan für die Tiger vorzulegen, Futter in einer Weise zu handhaben, die vor Kontamination schützt, und den verlangten Reisewegplan vorzulegen.
11. Mai 1999: Die USDA lehnt Hawthorn's Antrag auf Einsatz einer Elefantenkuh namens Frieda in öffentlichen Darbietungen ab, und begründet dies damit, dass sie ein "inakzeptables Risiko für die Öffentlichkeit und daher auch für ihre eigene Sicherheit" darstelle. Frieda war mehrere Male Amok gelaufen, während sie mit dem Clyde Beatty-Cole Bros. Circus unterwegs war.
16. März 1999: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, für angemessene tierärztliche Versorgung zu sorgen. Der Inspektor vermerkt, dass ein Tiger Medikamente erhalten habe, die abgelaufen waren. Hawthorn wird außerdem abgemahnt wegen unzulänglicher Lagerung von Futter und dem Lagern von verschimmeltem Futter.
26. November 1998: In einem Interview mit dem Hawthorn Tiger-Trainer Othmar Vohringer, das in The Evansville Courier veröffentlicht wird, erinnert sich dieser an einen schweren Angriff: "Ein Löwe riss mir den Arm ab. Er hing einfach nur noch so dran und musste wieder angenäht werden."
12. November 1998: Hawthorn wird abgemahnt, weil er es versäumt, den tierärztlichen Versorgungsplan einzuhalten.
18. Mai 1998: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, für eine tierärztliche Versorgung zu sorgen für einen Tiger namens Bulba, der extrem abgemagert war. Der Inspektor fand außerdem einige abgelaufene Medikamente, bemängelte unzulängliche Lagerung von Futter und Lagerung von schimmeligem Futter und unhygienische Haushaltsführung.
13.-17. Mai 1998: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, für eine ordnungsgemäße tierärztliche Versorgung zu sorgen. Ein Elefant litt an einer Ansammlung von nekrotischem Hautgewebe und Abschürfungen. Alle Elefanten bedurften einer Fußpflege, Hautpflege und Bewegung. Der Zustand der Tiere legte nahe, dass sie über einen längeren Zeitraum im Transporthänger untergebracht waren.
Der Inspektor bemerkte Blut und Blutflecken im Gesicht und an den Ohren eines Elefanten.
Die Tiere hatten keinen Zugang zum Wasser. Als der Inspektor den Betreuer anwies, ihnen Wasser anzubieten, tranken zwei Elefanten nonstop acht Minuten lang aus einem Eimer, zwei andere fünf Minuten lang.
7. April 1998: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er seine Transport-Anhänger nicht ordnungsgemäß instand hält.
16. März 1998: Cuneo erklärt sich einverstanden mit einer Geldstrafe von $60.000 (€49.300) und dem Aussetzen seiner Lizenz für 45 Tage, um die Klage der USDA beizulegen wegen der Misshandlung von Elefanten durch seine Firma, nachdem zwei seiner Elefanten im August 1996 an Tuberkulose gestorben waren.
26. Februar 1998: Hawthorn wird abgemahnt, weil er es versäumt, für ein angemessenes tierärztliches Programm zu sorgen und einen schriftlichen Maßnahmenkatalog vorzulegen für den Fall der Flucht von Elefanten.
20.-21. November 1997: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, für tierärztliche Versorgung zu sorgen. Der Tuberkulose-Behandlungsplan, der für die Elefanten erstellt wurde, wird nicht eingehalten. Der Inspektor findet außerdem unsachgemäße Futterlagerung und mangelhafte Haushaltsführung vor.
9. Oktober 1997: Hawthorn wird abgemahnt wegen unsachgemäßer Futterlagerung.
16. September 1997: Das U.S. Department of Labor Occupational Safety and Health Administration [Behörde für Sicherheit am Arbeitsplatz] informiert Hawthorn, dass eine Inspektion "die folgenden potentiellen Risiken aufdeckt: Mitarbeiter waren dem Mycobacterium tuberculosis ausgesetzt, als sie in der Nähe der mit Tuberkulose infizierten Elefanten arbeiteten. ... [D]ieses Schreiben dient als Mitteilung über die Wahrscheinlichkeit der Übertragung von Tuberkulose von den Elefanten auf die Mitarbeiter."
23. Juli 1997: Die USDA erstattet Anzeige gegen Hawthorn wegen des Vorwurfs des fortwährenden Ausstellens von Tigern in Albuquerque, N.M., obwohl die Lizenz ausgesetzt wurde.
10. April 1997: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, für tierärztliche Versorgung zu sorgen. Der Inspektor vermerkt, dass die für die Elefanten von der American Association of Zoo Veterinarians vorgeschriebene Tuberkulosebehandlung und das Testprotokoll nicht eingehalten wird. Hawthorn wird ferner abgemahnt, weil er es versäumt, Anlagen instand zu halten.
6. Februar 1997: Hawthorn wird abgemahnt, weil er es versäumt, für tierärztliche Versorgung zu sorgen. Der Inspektor schreibt: "Lota ist extrem dünn, die Augen scheinen tief eingefallen." Der Inspektor fand außerdem abgelaufene Medikamente.
Die USDA setzt Hawthorn's Lizenz für 21 Tage aus, nachdem der Aussteller versucht hatte, ein Elefantenbaby namens Nickolaus nach Puerto Rico zu exportieren, obwohl das Tier positiv auf Tuberkulose getestet worden war.
4. Januar 1997: Ein internes USDA-Dokument enthielt eine Liste mit Namen der Einrichtungen mit Tieren, die einem Tuberkuloserisiko ausgesetzt sind, da sie Kontakt mit Hawthorn's Elefanten hatten: Gary Johnson's Elefanten-Einrichtung, Utica Zoo, Catskill Game Farm, Pittsburgh Zoo, Walker Bros. Circus, Alain Zerbini, Tarzan Zerbini, George Carden Circus, Carson & Barnes Circus, Heritage Zoo und Riddle's Elephant Farm.
Januar 1997: Hawthorn's Elefantenherde wird seitens der USDA das Weiterreisen untersagt, und Cuneo wird untersagt, einen Zuchtbullen in die Tuberkulosen-Infizierte Herde einzuführen. Bei vierzehn der 18 Elefanten besteht ein hohes Risiko, dass sie infiziert sind.
12. November 1996: Cuneo lehnt ein Angebot ab, eine 45 Jahre alte Elefantenkuh namens Lota in einen Gnadenhof zu überführen. Der Zoo von Milwaukee spendete Lota 1990 an Cuneo trotz Protesten aus der Öffentlichkeit. Der öffentliche Transport zeigt, wie Lota in einen Hänger geprügelt wird, hinfällt und Blut uriniert. Lota wurde dann immer wieder an Zirkusse vermietet, zog sich Tuberkulose zu und magerte ab.
22. Oktober 1996: Gesundheitsbeamte aus Florida holen sich einen Gerichtsbeschluss, um zu verhindern, dass Liz und Lota, zwei Hawthorn Elefanten die mit dem Walker Bros. Circus reisen, in den Bundesstaat einreisen, weil sie mit Tuberkulose infiziert sind.
29. August 1996: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, Futter sachgemäß zu lagern und Unterlagen über die Anschaffung und Entsorgung zu pflegen.
28. August 1996: Gemäß einem internen USDA-Memo wurden vier Hawthorn-Mitarbeiter positiv auf Tuberkulose getestet.
15. August 1996: USDA Acting Deputy Administrator Ron DeHaven schreibt anlässlich der Entdeckung eines menschlichen Strangs der Tuberkulose bei Hawthorn's Elefanten: "[D]er Staat New Mexico hat Hawthorn aufgefordert, das Bundesland zu verlassen oder in Quarantäne zu gehen. Es gibt außerdem weit reichende epidemiologische Überlegungen, da Cuneo Elefanten wie auf einem Tiermarkt kauft, verkauft, tauscht und hin- und hertransportiert."
6. August 1996: Eine 26 Jahre alte Hawthorn Elefantenkuh namens Hattie, die an den Circus Vargas vermietet wurde und Ritte mit Kindern machte noch unmittelbar vor ihrem Tod, starb an Tuberkulose, während sie von Kalifornien nach Illinois transportiert wurde.
3. August 1996: Eine 35 Jahre alte Elefantenkuh von Hawthorn namens Joyce, die an den Circus Vargas vermietet wurde und für Ritte mit Kindern bis zu ihrem Tod benutzt wurde, starb unter Narkose wegen einer Zahnuntersuchung. Sie wurde in Narkose gelegt gegen den Rat eines Tierarztes, der der Ansicht war, die Prozedur sei für ein Tier in solch einem geschwächten Zustand zu riskant. Joyce hatte 450 kg Untergewicht, und 80 Prozent ihres Lungengewebes war von Tuberkulose zerstört.
18. Juli 1996: Ein weißer Tiger von Hawthorn beißt in die Hand eines Karnevalarbeiters während der Vorstellung im Orange County Fair in Middletown, N.Y.
17. Juli 1996: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, für tierärztliche Versorgung zu sorgen sowie angemessenes Futter und das Führen von Aufzeichnungen zu den Tieren.
21. Juni 1996: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, für tierärztliche Versorgung zu sorgen.
17. Juni 1996: Hawthorn wird abgemahnt, weil er es versäumt, für tierärztliche Versorgung zu sorgen. Der Inspektor vermerkt: "Mangel an Unterlagen, die belegen, das eine Hautverletzung etwa 5 cm medial an Misty’s [Elefant] linkem Auge unter Beobachtung und Behandlung ist." Der Inspektor beobachtete außerdem, dass das derzeitige tierärztliche Versorgungsprogramm nicht eingehalten wird und keine Aufzeichnungen über den Erwerb aufbewahrt werden.
14. Juni 1996: Ein Hawthorn Elefant namens Misty, der für Ritte mit Kindern beim Jordan World Circus benutzt wird, und bereits zuvor als "potentiell gefährlich" eingestuft wurde, haut ihren Trainer um und tritt ihn wiederholt. Ein Kind fällt bei diesem Zwischenfall in Casper, Wyo, vom Elefanten.
10. Mai 1996: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, Zugang zu tierärztlichen Unterlagen zu gewähren.
7. Mai 1996: Hawthorn zahlt eine Geldstrafe von $12.500 (€10.300), um eine Anklage durch die USDA beizulegen, in der es darum ging, dass er Trauma und Verletzung bei Tyke verursacht und die öffentliche Sicherheit gefährdet. Die Polizei erschoss die Elefantenkuh am 20. August 1994, nachdem sie Amok gelaufen war und ihren Trainer getötet hatte.
27. März 1996: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, ein angemessenes tierärztliches Versorgungsprogramm vorzulegen und Unterlagen über den Erwerb aufzubewahren.
25. März 1996: Die USDA mahnt Hawthorn ab wegen Mängeln bei der Haushaltsführung, Schädlingskontrolle und Futterlagerung.
26. Oktober 1995: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, für angemessenen Unterstand und Wasser der Elefanten zu sorgen, wegen unsachgemäßer Futterlagerung und für die Nicht-Vorlage eines Reisewegplanes.
21. August 1995: Hawthorn wird abgemahnt, weil er es versäumt, für einen angemessenen Unterstand der Elefanten zu sorgen.
28. Juli 1995: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er die Anlagen nicht ordnungsgemäß wartet.
20. Januar 1995: In einem internen USDA-Dokument stuft der Acting Deputy Administrator Ron DeHaven die Hawthorn Elefanten Sue, Billy, Misty, Tony und Hattie als "potentiell gefährlich" ein.
17. Januar 1995: Gemäß Unterlagen der USDA hat – während der Beschäftigung von Michael Pursley für Hawthorn - "David Polke Pursley angewiesen, Hattie zu befehlen, sich 'hinzulegen' (sic) und dann Hattie mit einem Axtgriff zu schlagen ... [T]rainer benutzten außerdem Wasser- und Futterentzug sowie Elektroschockstäbe von Rindern für die Elefanten. ... [E]r wurde Augenzeuge wie Tommy Thompson, der Manager von Cuneo's Tiereinrichtung in Richmond, Ill., einen Elefanten eine halbe Stunde lang schockte, um den Elefanten dazu zu bringen, dass er sich hinlegt (sic) und auf Stimmbefehl wieder aufrichtet."
17. Dezember 1994: Ein Hawthorn Elefant namens Dumbo stirbt an Tuberkulose.
26. Oktober 1994: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, Unterlagen über die tierärztliche Versorgung eines Elefanten namens Amy vorzulegen, der euthanasiert worden war. Hawthorn wird außerdem abgemahnt, wegen Mängeln bei der Haushaltsführung und Schädlingsbekämpfung, und weil er es versäumt, Aufzeichnungen über Erwerb und Entsorgung zu führen und aufzubewahren.
15. September 1994: Hawthorn wird zum zweiten Mal in drei Monaten abgemahnt, weil er Tigern ungenießbares Futter gibt.
20. August 1994: Während der Vorstellung im Neal Blaisdell Center in Honolulu, Hawaii, zerquetscht eine 20 Jahre alte Elefantenkuh namens Tyke ihren Trainer, Allen Campbell, attackiert und verletzt zwei weitere, löst eine Panik unter den Massen aus und verursacht so zahlreiche weitere Verletzungen. Tyke entkommt in die Straßen der Innenstadt von Honolulu während der Hauptverkehrszeit am Nachmittag. Im Laufe der nächsten Stunde feuern Polizeibeamte 87 Kugeln in Tyke, während sie Fußgänger verfolgt und Fahrzeuge über mehrere Blocks hinweg zertrümmert. Tyke stirbt an massivem Nervenschaden und Gehirnblutung.
Campbell wurde beschrieben als der Typ Trainer, der mit "Bestrafung" arbeitet und die Elefanten hart behandelt. Bei seiner Autopsie fand man Kokain und Alkohol in seinem Blut.
14. Juli 1994: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, ein Programm für tierärztliche Versorgung vorzulegen.
16. Juni 1994: Hawthorn wird abgemahnt, weil er Tiger mit ungenießbarem Futter füttert.
11. Mai 1994: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er die Anlagen nicht ordnungsgemäß instandhält.
9. Mai 1994: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, ein tierärztliches Versorgungsprogramm und medizinische Unterlagen vorzulegen. Hawthorn wird auch abgemahnt, weil er es versäumt, einen Transport Anhänger für die Elefanten instand zu halten und Aufzeichnungen über Erwerb und Entsorgung zu führen und aufzubewahren.
14. Februar 1994: Die USDA mahnt Hawthorn ab, weil er es versäumt, ein tierärztliches Versorgungsprogramm vorzulegen.
13.-14. Januar 1994: Die USDA mahnt Hawthorn ab wegen unhygienischer und unsachgemäßer Futterlagerung, schlechter Haushaltsführung, abgelaufener Medikamente und dreckiger Wasserbehälter.
23. Juli 1993: Eine Elefantenkuh namens Tyke läuft Amok beim North Dakota State Fair in Minot, N.D., tritt und verletzt einen Betreuer und verängstigt die Massen, als sie 25 Minuten lang unkontrolliert umherläuft.
22. April 1993: Gemäß einer eidesstattlichen Erklärung, die der USDA von dem Zirkusmitarbeiter Richard Rosio, vorgelegt wird, attackierte Tyke einen Tigertrainer, als der Zirkus in Altoona, Pa., gastierte.
21. April 1993: Eine Elefantenkuh namens Tyke bricht durch den Vordereingang der Jaffa Mosque während der Vorstellung und rennt eine Stunde lang unkontrolliert durch Altoona, Pa. Etwa 4.500 Schulkinder müssen das Gebäude evakuieren, und der Amoklauf verursacht Schäden in Höhe von mehr als $14.000 ($11.500).
4. Februar 1993: Ein Hawthorn Mitarbeiter, Bernhard Rosenquist, wird wegen versuchten Mordes angeklagt, schwerer Körperverletzung, und Gewalt mit einer Waffe, weil er angeblich auf einen Kollegen eingestochen haben soll. Rosenquist wurde außerdem von den Bundesbehörden gesucht, weil er gegen seine Bewährungsauflagen verstieß, außerdem von den Behörden in Lake County, Ill., wegen Diebstahls.
21. Juni 1988: Nach Unterlagen der USDA und der kanadischen Polizei wurde, während der Hawthorn Elefant namens Tyke beim Tarzan Zerbini Circus auftrat, "der Elefantenbetreuer dabei beobachtet, wie er den afrikanischen Elefanten mit dem einen Stoßzahn in der Öffentlichkeit so schlug, dass der Elefant schrie und sich auf drei Beinen so niederbeugte, um den Schlägen zu entgehen. Selbst wenn der Trainer später an diesem Elefanten vorbeiging, schrie dieser auf und drehte sich weg, was zeigt, welche Angst er in seiner Gegenwart hatte." Der Trainer war John Caudill (alias John Walker von Walker Bros. Circus), der zugab, dass er Tyke "diszipliniere", nachdem sie Caudill's Bruder geschlagen hatte und ihm ein Loch mit dem Stoßzahn in den Rücken gestoßen hatte.
28. Mai 1981: Eine 11 Jahre alte Hawthorn Elefantenkuh namens Tina, die schon ein Jahr lang Gewicht verlor, stirbt unter Narkose, und man stellt dann Tuberkulose fest.
1978: Ein Elefant der Hawthorn Corporation, der in Chicago beim Shrine Circus auftritt, packt den Trainer mit dem Stoßzahn, wirft ihn hoch und tötet ihn.