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Erste Hilfe für Gourmets: PETA veröffentlicht Rezept für „grünen Hummer“

Aschewolke stoppt Hummer-Importe per Flugzeug

Frankfurt / Gerlingen, 19. April 2010 – Wegen der Wolke aus Vulkanasche können viele Waren nicht mehr per Flugzeug nach Europa gebracht werden. Darunter auch so genannte Gourmet-„Lebensmittel“ wie Hummer. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. begrüßt aus Tierschutzgründen den unfreiwilligen Produktions-Stopp für die empfindsamen Krebstiere. Für alle, die auch nach dem Asche-Regen ein Herz für Hummer zeigen wollen, veröffentlicht PETA jetzt ein kostenloses Rezept für leckeren „falschen Hummer“ – rein pflanzlich, aus frittierten Kartoffeln, Saitan und Mais: www.peta.de/veganerhummer.

„Gekocht werden tut weh“, so Meeresbiologin Dr. Tanja Breining von PETA. „Das ist der grausamste Tod, den man sich vorstellen kann.“ Hummer leiden selbst unter „idealen“ Bedingungen, wenn also nur ein Tier lebend in einen Topf mit kochendem Wasser geworfen und der Deckel zugemacht wird, mindestens 2,5 Minuten, bevor sie sterben. Studien der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und Versuche der Universität Belfast untermauern die wissenschaftliche Tatsache, dass Hummer Schmerzen empfinden können. „Hummer sind faszinierende und prachtvolle Tiere, die Wanderungen von über 100 Kilometern zurücklegen und Rechts- oder Linkshänder sein können“, so Dr. Breining. Zahlreiche Restaurants haben Hummer bereits aus Tierschutzgründen von der Speisekarte genommen. Weitere Informationen und ein Video, das die Grausamkeiten des Lebendkochens dokumentiert, finden Sie unter www.Freiheit-fuer-Hummer.de.


Interviewkontakt: Dr. Tanja Breining, Tel. 07156 / 17828-30
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