Stand: März 2011
Wenn ab Aschermittwoch für über 2 Milliarden Christen weltweit die Fastenzeit beginnt, besinnen sich viele auf deren ursprüngliche Bedeutung: So waren dem Fastenden noch im Mittelalter teils sämtliche Fleisch- und Milchprodukte verboten, ebenso Eier, die als flüssiges Fleisch galten.Als Weg der Reinigung, vom Sündhaften zu lassen, dem Sinn des Lebens und somit Gott näherzukommen, zeigt diese rein pflanzliche Ernährung die Lösung für die gravierendsten Missstände der Gegenwart: Aktuelle Studien bestätigen die vegane Lebensweise als gesündeste und klimafreundlichste Art zu leben – und viele religiöse und spirituelle Menschen wenden sich bewusst vom Konsum tierischer Produkte ab, weil sie nicht gleichzeitig ihren inneren Frieden finden und Krieg gegen die Tiere führen können. So erspart ein Bürger Deutschlands, der vegan isst, in seinem Leben durchschnittlich mehr als 1.000 Tieren das Leiden der Intensivtierhaltung und den grausamen Tod im Schlachthaus.
Jede Kuh, jedes Schwein und jeder Fisch: Sie alle können Schmerzen und Angst empfinden. Das zeigen nicht nur Studien, sondern auch unsere eigenen Erfahrungen im Umgang mit Tieren.
Das Gute ist: Bei jeder Mahlzeit haben wir eine Wahl. Wir können uns entweder für Gewalt, Leid, Ausbeutung und Tod entscheiden oder dafür, Gottes Schöpfung zu respektieren und für den Frieden in der Welt ein Stück weit selbst einzustehen.
Wir begrüßen jede Bemühung, tierischen Produkten zu entsagen, und fordern, den Respekt vor dem Tierleben nicht auf eine kurze Fasten-Saison vor einem christlichen Hochfest zu beschränken. Kostenlose „Veggie Starter Kits“ mit weiteren Informationen und köstlichen veganen Rezepten gibt es hier.
30 Tage Vegan auf Probe
Für alle, denen beim Verzehr von Tierprodukten aller Art tief im Inneren das schlechte Gewissen leise aufbegehrt und für alle, die die Fastenzeit als Anlass nutzen möchten, sich tierfreundlich und verantwortungsbewusst zu ernähren, haben wir jetzt das ultimative Angebot: Das 30 Tage Vegan-Probeabo!
Für das 30-Tage-Vegan-Probe-Abo kann man sich ganz einfach übers Internet registrieren und man erhält 30 Tage lang regelmäßig Informationen über die gesundheitlichen und ökologischen Aspekte der pflanzlichen Ernährung. Rezepte und praktische Links geben Hilfestellung im Alltag.
Für den Fastenstart am Aschermittwoch empfehlen wir:
Orientalische Blumenkohl-Spinat-Tajine mit Couscous
Zutaten für 4 Personen:
- 1 kleiner Blumenkohl
- 1 Zwiebel
- 2 Zehen Knoblauch
- 100 g Erbsen
- 200 g Spinat
- 4 Tomaten
- 20 g frischer Ingwer
- Saft einer halben Zitrone
- Salz
- 1 TL gem. Koriander
- 1 TL gem. Fenchelsamen
- 1 TL Garam Marsala Gewürzmischung oder Mischung aus Nelken, Zimt, Kreuzkümmel, Kardamon und Pfeffer
- Etwas Sesamöl
- 400 g Couscous
- frische Petersilie
Zubereitung:
Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch in kleine Würfel schneiden und in der Pfanne anbraten. Die Gewürze dazu geben. Die Tomaten mit kochendem Wasser übergießen, häuten und ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Den Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen und zusammen mit den Tomatenstückchen hinzugeben. Eventuell etwas Wasser zugeben. Mehrere Minuten unter geschlossenem Deckel dünsten. Danach den Spinat und die Erbsen zugeben und mit Zitronensaft und Salz abschmecken. Alles gut vermengen.
Den Couscous mit heißem Wasser übergießen und kurz ziehen lassen. Mit frischer gehackter Petersilie vermengen und zum Gemüse servieren.
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