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Fischkonsum verursacht Nervenstörungen bei Neugeborenen

PETA warnt Oberbürgermeister der geburtenstarken Stadt Offenbach

Stand: 10. Juni 2011

Offenbach / Gerlingen, 10. Juni 2011 – Nervenstörungen, Unfruchtbarkeit, verminderte geistige Entwicklung, Herzstörungen, Hirnschäden, Fehlgeburten. Laut der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. alles Gefahren, die Schwangeren und ihrem Ungeborenen drohen, sollten sie während ihrer Schwangerschaft Fische konsumieren. Sogar die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit rät davon ab, in der Schwangerschaft rohen Fisch zu essen. Aber auch gekochte Fische haben laut PETA gefährliche Schadstoffe in sich: Die zunehmende Belastung der Gewässer führt zu einer Verunreinigung des Fischfleisches mit Quecksilber, PVC, Blei, Cadmium und Arsen. Aus diesem Grund hat PETA jetzt Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider angeschrieben und um Unterstützung bei der Warnung der Bevölkerung gebeten. Außerdem hat PETA alle Hebammen und Frauenärzte in den sechs geburtenreichsten Städten Deutschlands, darunter 40 Frauenarztpraxen und Hebammen in Offenbach, über die Gefahren des Fischkonsums informiert. Auch das Jugendamt Offenbach, das Klinikum Offenbach, das Ketteler Krankenhaus und der Frauenärzteverband Hessen haben Post von PETA erhalten.

„Fische fungieren wie ein Filter. Sie nehmen die Schadstoffe über die Nahrung auf und lagern sie in hoher Konzentration im Körper an“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Sabine Weick von PETA. Auf die gesundheitlichen Vorteile des Omega-3-Öles müssen die Frauen dabei nicht verzichten, das wertvolle Öl ist auch in pflanzlichen Ölen wie Leinöl und Rapsöl enthalten. Und auch auf den Geschmack von Fisch muss keine Schwangere verzichten, denn im Supermarkt sind zahlreiche pflanzliche „Visch“-Produkte erhältlich, z.B. „Käptn‘ Tofus Knusperstäbchen“ von Viana, „Fish Sticks“ von Plural oder veganes Sushi. Weitere „Visch-Produkte“ und Rezepte gibt es auf www.Fischen-tut-weh.de.

Interviewkontakt: Sabine Weick, Tel. 07156 / 17828-29, SabineW@peta.de
Weitere Informationen: www.peta.de/schwangerundfisch
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