Flamingo-Nachwuchs im Landauer Zoo
PETA rechnet mit Verstümmelung der Jungtiere
Stand: 25. August 2011
Die Leitung des Zoo Landau vermeldet stolz den Brut-Erfolg von zwei Flamingo-Küken. Doch für die Jungtiere wird sich schon bald die grausame Zoorealität einstellen, warnt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. Denn rechtzeitig zur Flugfähigkeit werden die beiden Flamingos vom Zoopersonal verstümmelt. Um den Zoobesuchern eine angeblich artgerechte Haltung in einer Außenanlage zu inszenieren, ist es in deutschen Zoos und so auch in Landau gängige Praxis, Vogelarten wie Flamingos die Flugfedern zu beschneiden. PETA Deutschland e.V. fordert ein generelles Zuchtverbot für Tiere in zoologischen Einrichtungen, um Praktiken wie diese zu vermeiden. Zoos sind ausgestaltete Gefängnisse und kein artgerechter Lebensraum für Tiere.
PETA Deutschland e.V. setzt sich für die Schließung zoologischer Einrichtungen ein und befürwortet einen weiteren Betrieb ausschließlich als Auffangstationen für Tiere, die sich in Notlagen befinden – wie etwa für Tiere aus Zirkusbetrieben.
„Die Flügel eines Vogels zu stutzen ist genauso unmenschlich, wie einem gesunden Menschen grundlos beide Beine zu amputieren“, sagt Bernd Hoffmann, Zooexperte bei PETA. Flamingos können in einer Nacht bis zu 600 Kilometer weit fliegen und erreichen dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 60 Stundenkilometern. Im Zoo Landau werden die Flamingos für immer ihrer Flugfähigkeit beraubt. Jeder Zoobesucher sollte sich darüber im Klaren sein, dass er diese grausame Vogel-Verstümmelung mit seinem Eintrittsgeld unterstützt“, so Hoffmann.
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Interviewkontakt: Bernd Hoffmann, Tel. 07156 / 17828-18, BerndH@peta.de
Druckfähige Fotos von Tieren im Zoo: http://www.fotos.peta.de/categories.php?cat_id=47
Weitere Informationen:
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