peta.de

Netzwerk
www.peta.de/netzwerk
ThemenLifestyleAktiv werdenVideosÜber PETASpendenShop

Fleisch verursacht Krebs – Werden Sie Vegetarier

Obwohl in der EU Alljährlich Milliarden EURO in die Forschung, Erkennung und Behandlung von Krebs gesteckt werden, ist und bleibt Krebs eine Haupttodesursache.

Doch glücklicherweise können wir etwas dagegen tun. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind bis zu 40 Prozent aller Krebsfälle vermeidbar, und ein Drittel aller Krebstode in den USA kann Ernährungsfaktoren zugeschrieben werden, so die Amerikanische Krebsvereinigung (ACS).

Vegane Ernährungsformen enthalten in maximaler Menge Nahrungsmittel, die Krebs bekämpfen helfen –ballaststoffreiches Getreide und Bohnen sowie Obst und Gemüse, die reich an Phytochemikalien sind -und in minimalen Anteilen solche Lebensmittel, die Krebs verursachen. Kombiniert man diese beiden Faktoren, so das Komitee der Ärzte für Verantwortungsbewußte Medizin (PCRM), ist der wissenschaftliche Beleg klar: "Vegetarier tragen, verglichen mit Nicht-Vegetariern, ein ca. 40 Prozent niedrigeres Risiko, an Krebs zu erkranken, ungeachtet anderer Risiken wie Rauchen, Körpergröße und sozioökonomischer Status."

In einer Studie wurden Krebsraten von Vegetariern mit denen von Fleischessern bei 34.000 Amerikanern verglichen. Die Ergebnisse sahen so aus, dass diejenigen, die Fleisch, Fisch und Geflügel mieden, gegenüber den Fleischessern erheblich niedrigere Raten an Prostata-, Eierstock- und Darmkrebs aufwiesen.

Eine über 11 Jahre durchgeführte Studie aus Deutschland mit mehr als 800 vegetarischen Männern kam zu dem Ergebnis, dass ihre Krebsraten mehr als 50% unter derjenigen der allgemeinen Durchschnittsbevölkerung lagen. Die niedrigsten Krebsraten wiesen diejenigen auf, die Fleisch schon seit 20 Jahren oder mehr mieden. Studien aus Japan und Schweden zeigen ebenfalls niedrigere Raten bei Vegetariern auf. Es scheint, dass wir mit jedem Bissen Fleisch unser Krebsrisiko erhöhen. Glücklicherweise können wir tierische Produkte ganz aus unserer Ernährung eliminieren und sie durch pflanzliches Protein ersetzen, das unsere Gesundheit schützen kann anstatt sie zu schädigen.

Dr. T. Colin Campbell, der wohl renommierteste Epidemiologe argumentiert, dass tierische Eiweiße das primäre Karzinogen in Fleisch und Milchprodukten darstellen. Dr. Campbell meint: "Studien mit Menschen sprechen ebenfalls für die karzinogene Wirkung von tierischem Einweiß, selbst bei normalen Verzehrmengen. … Kein chemisches Karzinogen ist annähernd so entscheidend darin, Krebs beim Menschen zu erzeugen, wie tierisches Eiweiß."

Aber auch Fett ist ein Verursacher: Eine Ernährung mit höherem Fettanteil läßt Östrogenspiegel steigen, während pflanzliche Ernährungsformen ihn auf einem sicheren Level halten, der das Wachstum von Krebszellen nicht fördert. Glücklicherweise helfen Ballaststoffe, die in einer vegetarischen Ernährung reichlich zu finden sind, unserem Körper, überschüssiges Östrogen zu beseitigen und so das Krebsrisiko zu vermindern.

Hier finden Sie Informationen zu spezifischen Karzinogenen in Fleisch, wie z.B. Arsen in Hühnern und Quecksilber in Fisch.

Veganismus aus der Sicht eines Arztes (pdf)