Freilaufender Leopard in Frankreich: Strafanträge gegen Berliner Zoodirektor und Tierhändler
PETA erstattet Anzeige und fordert personelle Konsequenzen
Stand: 17. April 2009
Kontakt: Frank Albrecht, Tel. 07156/ 178 28 35
Gerlingen / Berlin – Nachdem Recherchen von PETA Deutschland e.V. ergaben, dass ein in Frankreich freilaufender Leopard aus dem Tierpark Berlin Friedrichsfelde stammt, hat die Tierrechtsorganisation jetzt Strafantrag gegen Zoodirektor Blaszkiewitz und den Tierhändler Werner Bode gestellt. Nach Auffassung von PETA müsse jetzt die Staats-anwaltschaft klären, ob der Tierparkdirektor oder der Tierhändler für eine mögliche rechtswidrige Abgabe in Frankreich, die letztendlich zur Situation des Leoparden führte, in Deutschland zur Verantwortung gezogen werden müssen. PETA fordert aufgrund der vielen Negativmeldungen rund um beide Berliner zoologischen Einrichtungen weiterhin personelle Konsequenzen.
„Es ist nicht auszuschließen, dass der Leopard einfach ausgesetzt wurde“, so Frank Albrecht, Zooexperte bei PETA. „Inwiefern der Tierparkdirektors Dr. Blaszkiewitz von dieser Aktion wusste oder anderweitig gegen geltendes Recht verstoßen hat, muss die Staatsanwaltschaft klären.“
Die Tierrechtsorganisation hat aktuell eine Liste erstellt, die die andauernden Negativschlagzeigen um den Berliner Zoo- und Tierparkdirektor Herrn Dr. Bernhard Blaszkiewitz widergibt und eindrucksvoll aufzeigt, unter welcher Führung die zwei angeblich besten Zoos in Deutschland wirklich geführt werden. PETA fordert den Rücktritt von Dr. Blaszkiewitz und wünscht sich „endlich eine Person, die verantwortungsbewusst mit Lebewesen umgeht.“
„Schon allein der Fakt, dass Herr Dr. Blaszkiewitz vor Jahren Katzenbabies einfach mal so den Hals umgedreht hat und nur aufgrund einer Verjährung straffrei davon kam, hätte bereits Grund genug sein müssen, die Stelle des Zoo- und Tierparkdirektors durch eine tierfreundlichere Person neu zu besetzen“, so Frank Albrecht abschließend. „Ein Mensch der Tiere ohne vernünftigen Grund tötet, kann man kein Vertrauen als Zoodirektor entgegen bringen.“
Die Negativliste und weitere Fakten zum Berliner Leoparden finden Sie unter:
www.peta.de