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Freizeitpark Connyland: Starb Delfin an den Folgen einer Technoparty?

PETA: Betreiber setzten fahrlässig Gesundheit der Tiere aufs Spiel

Stand: 9. November 2011

Lipperswil (Kanton Thurgau) / Gerlingen, 9. November 2011 – In Zusammenhang mit dem jüngsten Tod des achtjährigen Delfinmännchens „Shadow“ im Freizeitpark Connyland in Lipperswil (Schweiz) fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. ein generelles Verbot der Haltung von Delfinen in Gefangenschaft. PETA macht außerdem darauf aufmerksam, dass in dem Freizeitpark erst kürzlich nur wenige Meter vom Delfinarium entfernt eine Goa-Party veranstaltet wurde, was zum plötzlichen Ableben des Tieres geführt haben könnte. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte PETA angemahnt, dass die empfindlichen Delfine durch die Techno-Beschallung einer ernstzunehmenden gesundheitlichen Gefährdung ausgesetzt würden.

„Die Schweizer Behörden und die Connyland-Betreiber haben bewusst und trotz unserer Warnung das Leben der Delfine gefährdet“, sagt Peter Höffken, Kampagnenleiter bei PETA. „Wenn der Tod des Delfins tatsächlich in Zusammenhang mit der Technoparty steht, haben die Verantwortlichen mit strafrechtlichen Konsequenzen seitens PETA zu rechnen.“

PETA kritisiert zudem den zuständigen Kantonstierarzt Dr. Paul Witzig, der trotz Drängen seitens der Tierrechtsorganisation der Veranstaltung keinen Riegel vorgeschoben hat und somit die gesundheitliche Gefährdung der Tiere, deren Gehörphysiologie um ein Vielfaches empfindlicher ist als die der Menschen, fahrlässig in Kauf genommen hat.

Weitere Informationen:
http://www.peta.de/delfingefaengnisse

Foto in druckfähiger Qualität:
http://www.fotos.peta.de/details.php?image_id=2615

Interviewkontakt:
Peter Höffken, 07156 17828-18, PeterH@peta.de

PETA-Protest vor der Delfinlagune in Nürnberg / Copyright: PETA

PETA-Protest vor der Delfinlagune in Nürnberg / Copyright: PETA

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