Heidi Klum-Shooting mit Löwenbaby von irrem Privatzoo-Selbstmörder
Erneute Kritik von PETA am Supermodel
Stand: 21. Oktober 2011
Gerlingen, 21. Oktober 2011 – Wie in einem Video des Schweizer Nachrichtenportals „20 Minuten online“ zu sehen ist, hat sich Heidi Klum 2008 für ein Fotoshooting in New York eines Löwenbabys bedient, das von dem Tierhalter in US-Staat Ohio stammte, der diese Woche vor seinem Selbstmord mehr als 50 seiner gefangengehaltenen Raubtiere frei ließ und damit eine Großwildjagd auslöste. Dabei wurden über 50 Tiere, darunter Tiger, Löwen, Bären, Pumas und Wölfe getötet. Es ist anzunehmen, dass auch „Heidis“ Löwe erschossen wurde. Losgelöst von Skrupel und Mitgefühl benutzt Heidi Klum immer wieder Wildtiere für ihre Shows, wofür sie jetzt erneut harsche Kritik der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. auf sich zieht.
„Heidi Klum handelt rücksichtslos und unverantwortlich, wenn sie ständig Lebewesen als Accessoire für sich oder ihre Shows ausnutzt“, sagt Peter Höffken, Wildtier-Experte bei PETA. „Sie sendet ein sehr herabwürdigendes Signal im Umgang mit Tieren aus und heizt damit den ohnehin übersättigten Markt an Wildtieren weiter an. Wegen Klums Nachfrage nach solchen Tieren trägt sie Mitschuld an dem jetzigen Blutbad. Sie muss endlich begreifen, dass die Tiere für ihre fragwürdigen Unterhaltungszwecke entsetzlich leiden müssen.“
Bereits im März diesen Jahres hat sich PETA in einem Brief an das Model gewandt und sie gebeten, künftig auf Wildtiere für Werbezwecke zu verzichten. Klum hatte in einem Werbespot für Haarspray mit Elefanten posiert. PETA informierte Klum darüber, dass das US-Unternehmen "HTWT", das die Elefanten für das Henkel-Shooting zur Verfügung gestellt hatte, dafür bekannt ist, Elefanten mit Prügel für die Showindustrie zum Gehorsam zu zwingen. Entsprechende Beweisvideos wurden veröffentlicht. Nach dem Schimpansen-Auftritt bei „Germanys Next Topmodel“ im April 2011 konfrontierte PETA Heidi Klum erneut mit einem Beweisvideo über das gewaltsame Training und die schlimmen Lebensbedingungen für Schimpansen in der Showindustrie.
Interviewkontakt:
Peter Höffken, 0162 / 6878847, PeterH@peta.de