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Helfen Sie PETA, das grausame Massaker an Hunden und Katzen in der Türkei zu stoppen!

Täglich erreichen uns Bilder, Videos und Augenzeugenberichte von schlimmster Tierquälerei. Obwohl seit 24. Juni 2004 ein Tierschutzgesetz in der Türkei existiert, wird dies in vielen Städten und Gemeinden nicht umgesetzt.

Stand: Juni 2007

Die Situation für heimatlose Hunde und Katzen in der Türkei
wird immer bedrohlicher.



  • Gemeinden und Städte führen groß angelegte Tötungsaktionen durch

  • Viele Tierheime sind nichts anderes als grausame Massenlager.Nicht selten werden Hunderte bis Tausende Hunde (ob groß, klein, jung, alt, schwanger oder säugend) auf engstem Raum zusammengepfercht und nicht oder nur unzureichend versorgt. Sie sind jeder Art von Seuchen und Parasiten ausgeliefert, neigen unter dem Stress zu schweren Aggressionen gegen Leidensgenossen und sterben einen grausamen Hungertod.

  • Wieder andere bindet man an kurzen Ketten an und überlässt sie, schutzlos praller Sonneneinstrahlung ausgesetzt, einfach ihrem Schicksal.

  • Behörden lassen die Tiere einfangen, auf LKWs verfrachten und in völlig ungeeigneten Gegenden (Müllhalden, Wäldern, in den Bergen), wo sie praktisch keinerlei Überlebenschance haben, aussetzen.

  • Gemeinden setzen sogar Kopfgeld auf Hunde aus, was Horden von Jugendlichen veranlasst, loszuziehen und Hunde durch die Gassen zu jagen. Uns sind Fälle bekannt, wo man bereits Welpen kastriert oder Tiere nach der Operation ohne medizinische Nachbetreuung wieder ausgesetzt.


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Versorgen statt entsorgen – Tiere sind kein Dreck!

PETA hat die türkischen Generalkonsulate, Honorarkonsulate und die Botschaft in Deutschland angeschrieben und sie mit dem Tierelend konfrontiert.

    Im Wald ausgesetzter Hund

Im Wald ausgesetzter Hund

Die EU hat der Türkei 11,9 Millionen Euro für ein Tollwutschutzprojekt bewilligt. Mit dieser immensen Summe könnte – etwas guten Willen vorausgesetzt - sehr viel Gutes für die Tiere bewirkt werden. Wir fordern Gemeinde- und Stadtverwaltungen auf, ohne weitere Verzögerung das laut Gesetz obligatorische „Neuter and Release“ Programm umzusetzen. Ein konsequentes Einfangen, Impfen, Kastrieren, medizinisch Versorgen, Kennzeichnen und Zurücksetzen ins vertraute Revier könnte eine Menge Tierleid verhindern und die Population von heimatlosen Tieren nachhaltig verringern. Wir meinen, dass es drei Jahre nach Einführung des ersten türkischen Tierschutzgesetzes mehr als an der Zeit ist, für eine konsequente Umsetzung des Gesetzes zu sorgen, damit Image schädigende Horrormeldungen endlich der Vergangenheit angehören und heimatlose Hunde und Katzen auch in der Türkei vor Grausamkeiten geschützt werden. Dabei müssen dringend auch die Besitzer von Hunden oder Katzen in die Pflicht genommen werden, denn dem Überpopulationsproblem streunender Hunde und Katzen kann nur dann erfolgreich begegnet werden, wenn Tierhalter dafür Sorge tragen, dass sich ihre eigenen Tiere nicht ungehindert vermehren und schließlich ausgesetzt auf der Straße landen.

Wir danken der Türkei für ihr engagiertes erstes Tierschutzgesetz und bitten nun genauso inständig wie nachdrücklich, drei Jahre nach Verabschiedung kritisch Bilanz zu ziehen. Jetzt muss dringend gehandelt werden, damit der Inhalt dieses Gesetzes in die Herzen aller türkischen Bürgerinnen und Bürger Einzug findet und heimatlose Tiere endlich mit Achtung und Mitgefühl behandelt werden. Dem Ansehen der Türkei in der Europäischen Gemeinschaft und der Welt wird dies mehr als zuträglich sein!


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Was Sie tun können:

Helfen Sie PETA dabei die türkischen Behörden und die türkische Bevölkerung von der Notwendigkeit eines umfassenden Kastrationsprogramms zu überzeugen, damit durch eine gezielte Umsetzung der Geburtenkontrolle die Überbevölkerung von heimatlosen Hunden und Katzen in der Türkei durchbrochen werden kann.

Erinnern Sie die Behörden an das seit drei Jahren existierende Tierschutzgesetz und machen Sie klar, dass Sie eine inhumane Behandlung von Tieren nicht akzeptieren.


Schreiben Sie an:


Ministerpraesident Herrn Recep Tayyip Erdogan: dib@basbakanlik.gov.tr

Innenministerium Herrn Besir Atalay: besir.atalay@icisleri.gov.tr

Kultur- u Tourismusministerium Herrn Ertugrul Günay:ertugrul.gunay@kultur.gov.tr


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