
Lina Van de Mars – übrigens Sexiest Vegetarian 2009 – im Interview mit PETA für den Vegan Streetstyle Contest:
Wie wichtig ist Dir Style & Fashion?
Style ist eine ganz wunderbare Sache, Fashion hingegen teilweise eher überflüssig und auch unpraktisch, wie ich finde. Wichtig ist, dass man mit Überzeugung trägt, was gefällt und somit seinen eigenen Typen unterstreicht und nicht irgendwelchen gesellschaftlichen Zwängen folgt - auch wenn das zugegebener Maßen nicht immer einfach ist.
Auch wenn es für Dich bei der Arbeit an Autos oder hinterm Schlagzeug bestimmt auch bequem sein muss, hast Du einen coolen Style! Wie würdest Du ihn selbst bezeichnen?
Ich mache mir meist gar keine grossen Gedanken über meinen 'Style' sondern trage, was gerade gefällt. Das kann einen Tag mal sehr sportiv und gemütlich sein, in der nächsten Minute dafür dann sexy und weiblich. Natürlich ist es auf der Bühne einfacher auch mal extravagant aufzutreten. In der Werkstatt sind Pumps und Kleid ja eher fehl am Platz. Da müssen dann die gute alte Jeans und meist ein T-Shirt herhalten. Aber ich liebe diese Wechsel!
Wo kaufst Du privat am liebsten Deine Klamotten und auf was achtest Du besonders?
Die meisten meiner Einkäufe sind Spontankäufe. Ich bin soviel unterwegs, dass der 'normale Shoppingnachmittag' eher ausbleibt. Dafür halte ich dann auf meinen Reisen die Augen offen und greife sofort zu wenn mir dann was gefällt. Trotz dieser Spontanität muss aber die Zeit bleiben herauszufinden, woher die Kleidung stammt (wo wurde sie hergestellt) und vorallem sollte bestimmt kein Tier in meiner Kleidung verarbeitet sein! Besonders schön sind für mich Einkäufe auf Märkten Einheimischer (zum Beispiel schöön und bunt - in Mexiko) und kleine deutsche Modelabels, bei denen noch alles handgefertigt ist.
Was verstehst Du unter Vegan Streetstyle?
Vegan Streetstyle bedeutet für mich nicht unbedingt Hippietum oder Gammellook. Einfach darauf achten, dass möglichst viel Kunstleder getragen wird, überhaupt kein Pelz und Krokodil/Schlange usw. Auch bei den Materialien kann man wählerisch sein. Meine 'Vandemars' T-Shirts sind zum Beispiel aus Bambus hergestellt worden.
Was willst Du dein Teilnehmern des Vegan Streetstyle Contest noch mit auf den Weg geben?
Bleibt Euch selber treu, seid kreativ und versucht, wenn die Kasse knapp ist, auch mal alte Klamotten einfach nochmal 'aufzupimpen' - oft reichen schon ein paar hübsche Knöpfe, ein Button oder ein hübscher Gürtel, um das Schlabbertshirt wieder im neuen Glanz erstrahlen zu lassen! Teuer ist nicht immer gleich qualitativ gut, aber egal welchen Preis eine Klamotte hat, sie sollte 'sauber' sein! Ich freu mich schon auf Eure eigenen Styles!!!

Diese Firmen spenden die Preise für die Gewinner unseres Contests!
Alle Teilnehmer werden nicht nur auf unserer Website in ihrem Lieblings-Vegan-Outfit veröffentlicht, sondern haben auch noch die Chance, am Ende eines jeden Monats zum „Best Vegan Streetstyle of the Month“ gekürt zu werden.
Neben dieser Auszeichnung winken tolle Preise für jeden Monatsgewinner:
je ein Einkaufsgutschein vom Onlineshop veganbasics und ein Gutschein von der beliebten Modehauskette H&M im Wert von 50€!!!
Unter den Monatsgewinnern wird im nächsten Jahr der „Best Vegan Streetstyle 2009/2010“ gewählt.
Hauptgewinn:
Ein Reisegutschein des Reiseveranstalters Mango Tours sowie eine der heißbegehrten Taschen des kanadischen Kultlabels Matt&Nat.
UND SO GEHT´S:
Bitte schickt uns bis zum letzten Tag des Monats ein Foto Eures liebsten veganen Outfits über dieses Formular und gebt uns unbedingt folgende Angaben:
Vor- und Nachname:
Alter:
Wohnort:
Beschreibung meines styles:
Meine Klamotten auf dem Foto sind von:
Ich trage am liebsten Klamotten von:
Ich kaufe am liebsten bei/in:
Lebensmotto:
Leider werden noch immer Tiere gequält und getötet, um deren Häute oder Felle zu „Mode“-Artikeln zu verarbeiten. Dabei gibt es mittlerweile derart viele Alternativen, dass diese Tierquälerei einfach nicht mehr nötig ist! So wie es heutzutage immer mehr Menschen gibt, die sich pflanzlich ernähren, ist es genauso einfach – wenn nicht sogar noch einfacher – sich vegan zu kleiden. Was nicht bedeutet, dass man sich automatisch in Baströckchen hüllen muss und „pikante“ Stellen lediglich mit einem Lendenschurz aus Blättern bedeckt. Nein, vegane Klamotten sind hip, angesagt und absolut stylisch. Ob pflanzliche Stoffe wie Leinen und Baumwolle (im besten Falle bio), oder auch synthetische Materialien wie Viscose, Polyester oder PU (Polyurethan) werden ohne Tierleid hergestellt, sehen super aus, sind langlebig und sogar umweltfreundlicher als z.B. Leder.