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Wo sind die Humboldt-Pinguine aus dem Magdeburger Zoo?

Tierrechtsorganisation PETA vermutet verwerflichen Tierhandel

Stand: 21. Januar 2010

Magdeburg / Gerlingen, 21. Januar 2010 – Der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. liegen brisante Dokumente vor, die vermuten lassen, dass der Zoo Magdeburg Tiere an einen dubiosen Tierhändler verkauft hat. Aus diesem Grund fordert PETA Zoodirektor Kai Perret jetzt auf, Angaben zum Verbleib von 24 Humboldt-Pinguinen in den Jahren 2002 bis 2006 zu machen. Die der Tierrechtsorganisation vorliegenden Dokumente belegen zudem, dass der Zoo 2006 vierzehn Pinguine der gefährdeten Art an den Tierhändler Werner Bode abschob, obwohl dieser seinen Handel bereits nachweislich aufgegeben hatte.

„Die Pinguine waren einst Publikumsmagnete, nun sind sie offenbar spurlos verschwunden!“, kritisiert Zooexperte Frank Albrecht von PETA. Ähnliche Fälle von verwerflichem Tierhandel hat die Tierrechtsorganisation erst vor kurzem im Zoo Aschersleben sowie im Zoo und Tierpark Berlin aufgedeckt. Der Zoo Magdeburg muss jetzt offenlegen, wo die Pinguine, für die es sogar ein europäisches Zuchtprogramm gibt, letztendlich verblieben sind. Bereits 2008 ließ Perret drei Tigerbabys töten, mit dem Argument, sie seien „nicht zuchtrein“. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Tierquälerei. PETA vermutet jetzt, dass den Humboldt-Pinguinen ähnliches zugestoßen ist.


Interviewkontakt: Frank Albrecht, 07156 / 17828-35
Druckfähige Fotos: www.fotos.peta.de
Weitere Informationen: http://www.peta.de/zootierhandel
TV-Beitrag zur aktuellen PETA-Recherche: http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-muenchen-video-krokodil-praktiken-deutscher-zoos--ID1260823171909.xml
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