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Hummer soll Hummer retten

Tierrechtsorganisation bittet neue Landesrätin um Hilfe für Krustentiere

Stand: 27. Oktober 2009

Linz (A) / Gerlingen (D), 27. Oktober 2009 – Doris Hummer, neue Landesrätin der ÖVP Oberösterreich, wurde von der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. darum gebeten, ihren schalentragenden Namensvettern zu helfen. Noch immer werden in Österreich Hummer getötet, indem man sie lebend in einen Topf mit kochendem Wasser wirft. Laut PETA ein extremer Fall von Tierquälerei, denn Videoaufnahmen der Tierrechtsorganisation zeigen, dass die Tiere noch nach 2,5 Minuten im kochenden Wasser am Leben sind. PETA bittet Landesrätin Hummer, sich aus Solidarität mit ihren Namensvettern dafür einzusetzen, in Österreich das Kochen lebender Hummer zu verbieten.

„Hummer empfinden genauso Schmerzen wie alle anderen Tiere. Niemand würde einen Hund oder eine Katze lebendig kochen, warum dann einen Hummer?“, fragt Meeresbiologin Dr. Tanja Breining von PETA. Doch nicht nur die Tötungsmethode, auch die Haltung der Krustentiere sei extrem tierquälerisch. Hummer, die bei Fischhändlern, wie beispielsweise METRO, auf ihren Tod warten, werden meist aus den USA und Kanada importiert. Nach dem Fang werden ihnen die Scheren zusammengebunden, sie bekommen nichts mehr zu essen und müssen bewegungslos und hungernd in den Becken ausharren. Manche verhungern laut Aussage eines METRO-Mitarbeiters in Bremen, bevor sie verkauft werden. Zahlreiche Restaurants haben Hummer bereits aus Tierschutzgründen von der Speisekarte genommen. Weitere Informationen und das Video finden Sie auf www.Freiheit-fuer-Hummer.de.


Interviewkontakt: Dr. Tanja Breining, Tel. 07156 / 17828-30
Weitere Informationen und sendefähiges Videomaterial: www.Freiheit-fuer-Hummer.de
Fotos: http://www.fotos.peta.de/categories.php?cat_id=17
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