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Über 100 Menschen stellten ihre geretteten Begleiter vor

Charlik gewinnt PETA-Contest 2009
„Einen guten Hund findet man nur beim Züchter!“ – diesen so häufig gehörten Satz haben über 100 Hundefreunde nun nochmals in unserem Wettbewerb widerlegt und ihren vierbeinigen Gefährten als den „tollsten geretteten Hund“ präsentiert. Dass wir in kurzer Zeit so viele Einsendungen erhielten, hat wieder einmal gezeigt, dass immer mehr Menschen wahres Herz beweisen und keine Züchter oder Zoohandlungen unterstützen, sondern den heimatlosen Tieren in Tierheimen oder aus dem Ausland ein neues Zuhause bieten möchten. An alle Einsender ein dickes Dankeschön!


Klicken Sie hier, um alle eingesendeten Fotos & Geschichten zu sehen.

DSDS-Jurorin Nina Eichinger ist unsere

DSDS-Jurorin Nina Eichinger ist unsere "One-Woman-Pre-Jury"! (Foto: RTL)

Aus allen Geschichten und Bilder hat DSDS-Jurymitglied und Tierfreundin Nina Eichinger fünf Hunde ausgewählt, unter denen nun der „tollste gerettete Hund“ gewählt wurde. Zu ihrer Entscheidung verriet uns Nina: "Vielen Dank für die vielen Geschichten, sie haben mich alle gerührt. Ich wünschte man könnte allen einen Preis ausgeben!"

Obwohl natürlich alle geretteten Hunde für uns die wahren Gewinner sind, gibt es nur ein Mensch-Hund-Duo, das die tollen Preise unseres Wettbewerbs abstauben darf. Nun steht fest, dieser Hund ist Galgo Charlik:

Charlik

Charlik

Charlik

Charlik und seine menschlichen Begleiter erhalten deshalb das Buch von VOX-„Hundeprofi“ Martin Rütter „Mensch-Hund, Hund-Mensch“ sowie sein Hörbuch „Hör mal Mensch, dein Hund“ und eine große Packung Leckerlis. Und als ob das nicht schon genug wäre, legt die Zeitschrift DOGStoday auch noch ein Jahresabo oben drauf.

Für die restlichen Finalisten gibt es als "Trostpreis" den tollen Hundekalender von dogspot.de und eine Packung Leckerlis!

Charliks Geschichte:
"Angefangen hat alles damit, dass ich ehrenamtlich im Tierheim ausgeholfen habe und während dieser Zeit einen Galgo espanol (spanischer Windhund) kennenlernen durfte. Das sanftmütige Wesen und die tolle Erscheinung dieser Rasse hat mich überwältigt. Es verging eine Weile und ich entschied mich auch einen Galgo zu adoptieren. Ich fing an mich im Internet über den Galgo espanol zu informieren und musste leider erfahren, wie sehr diese Rasse in ihrem Heimatland gequält und misshandelt werden. Wie der Zufall es will entdeckte ich einige Zeit später in einem Tierheim meiner Region einen 7 Jahre alten Galgo. 7 Jahre lebte er bei einer Familie in Deutschland und wurde dann abgegeben. Er war sehr dünn und weinte im Zwinger den ganzen Tag, so laut, dass es Jeder hören konnte. Die Tierpfleger kümmerten sich zwar liebevoll um den alten Knaben, aber er weinte und weinte und weinte. Ich besuchte ihn kurze Zeit später und war überwältigt von seinen großen Kulleraugen. Die Entscheidung war klar...Charlik zieht zu mir. Mittlerweile sind 3 Jahre vergangen und er genießt sein neues Leben auf einem weichen Bett! Diese Erfahrung und die vielen Informationen, die ich während meiner Suche nach einem Hund sammeln konnte, haben mich dazu bestärkt mich aktiv im Tierschutz zu engagieren. Ich helfe nun dem Verein Animal-Help-Espania e.V. Hunde aus Spanien in ein neues Zuhause zu vermitteln. Denn "je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit" (Mahatma Gandhi)."



Ibo

Ibo

Sonderpreis für Ibo

Mit dieser beeindruckenden Geschichte hat sich Ibo einen Sonderpreis verdient! Seine Familie erhält ein tolles PETA T-Shirt und eine große Packung Hundeleckerlis für ihren neuen tierischen Begleiter:

"Ich möchte meinen verstorbenen Hund Ibo als tollsten Hund vorstellen. Er hat sich sogar um seinen Nachfolger gekümmert...
Ibo war mein Lieblingshund im Tierheim und ich bin so oft wie möglich mit ihm Gassi gegangen. Er war ein wundervoller Hund und ich konnte nicht verstehen, warum er im Tierheim saß. Mein Lebensgefährte und ich haben uns nach einer neuen Bleibe umgesehen, weil wir Ibo adoptieren wollten und unser alter Vermieter keine Hunde mochte. Als wir endlich ein schönes Haus mit riesigem Garten im Wald gefunden haben, kam der Schock. Ibo hatte einen unheilbaren Lebertumor und nur noch ein paar Wochen zu leben. Wir haben uns spontan dazu entschlossen, 2 Monate lang doppelt Miete zu bezahlen, damit wir ihn zu uns holen konnten. Dieser Hund sollte nicht im Tierheim sterben. Als er endlich bei uns einzog, lag seine Lebenserwartung bei 2 Wochen. Ibo hat sich hier wohl gefühlt, er ist richtiggehend aufgeblüht und wir haben jeden Tag genossen. Wir waren ein perfektes Team. Aus den 2 gegebenen Wochen wurden 10 Wochen. Doch kurz vor meinem Geburtstag hat er extrem abgebaut. Eines Morgens sah ich ihm in die Augen und wusste, er will gehen. Er sollte nicht unnötig leiden. Das hatte er nicht verdient. Ibo durfte sanft in meinen Armen einschlafen.

An meinem Geburtstag hatte ich plötzlich das Gefühl, ich müsste auf die Tierheimseite eines Tierheimes, das 2 Autostunden von uns entfernt ist. Dieses Tierheim kannte ich bis dato nicht. Auf der Homepage hat mich ein Hund angesehen, der mich wahnsinnig an Ibo erinnert hat. Ich wollte nicht feiern, ich wollte dort hin. Wir sind ins Tierheim und der eigentlich scheue Hund hat sich mir sofort angeschlossen. Es war, als würden wir uns ewig kennen und 4 Tage später ist Jack bei uns eingezogen. Jack ähnelt Ibo wahnsinnig. Da er groß, schwarz, älter und nicht ganz fit ist, hätte er kaum Vermittlungschancen gehabt. Er kommt aus Ungarn und wir vermuten, dass er nicht nur Hof- sondern auch Kettenhund war, da seine Zähne von der Kette abgeschliffen wurden. Es war, als hätte Ibo Jack gesagt, er könne mir vertrauen. Außerdem ist Jack an dem Tag ins Tierheim gekommen, an dem wir Ibo adoptiert hatten. Er entwickelt sich super. Jack war ein sehr unsicherer Hund, der täglich an Sicherheit gewinnt.
Er wurde mir von Ibo geschickt, anders kann ich mir das nicht erklären. Denn Jack kannte sich von Anfang an aus. Ibo wird immer einen besonderen Platz in meinem Leben haben, doch durch Jack fällt es mir leichter, mit seinem Tod umzugehen."