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Illegaler Wildtier-Transport bei Görlitz

PETA fordert Beschlagnahme der Tiere und angemessene Unterbringung

Stand: 20. Februar 2012

Görlitz / Gerlingen, 20. Februar 2012 – Nachdem die Bundespolizei in der vergangenen Woche bei Görlitz einen illegalen Transport von mehr als 20 Wildtieren aufdeckte, fordert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun die Beschlagnahme und eine angemessene Unterbringung sämtlicher Tiere. Weiterhin spricht sich PETA vehement gegen die Haltung von Wildtieren aus. Wie die Polizei mitteilte, sollten die Tiere, darunter Aras, Servale, Karakale, Zwergmangusten, Streifenhörnchen und Stachelschweine, zur Zucht und zum Verkauf in die Ukraine gebracht werden.

„All diese Tiere können Wildfänge aus Afrika sein, die ihrer Freiheit beraubt wurden, um ein Leben in Gefangenschaft zu fristen oder sogar zur Massenzucht eingesetzt zu werden“, sagt Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Und das nur, um die Sammelleidenschaft von Menschen ohne jegliches Verantwortungsbewusstsein zu befriedigen. Den beschlagnahmten Tieren muss nun entsprechende Fürsorge entgegengebracht und große Gehege bereitgestellt werden.“

PETA setzt sich für ein generelles Verbot der privaten Haltung von exotischen Tieren ein. Die Tiere werden unter unsäglichen Strapazen und unter großem Leid von organisierten Banden aus ihren Ursprungsländern eingeschmuggelt, um ein Leben in Gefangenschaft zu fristen. Wer ein exotisches Tier importieren lässt, nimmt hohe Todesraten der Tiere in Kauf. Denn eine Anreise nimmt nicht selten Tausende von Kilometern in Anspruch.

PETA weist darauf hin, dass sich jeder, der ein exotisches Tier käuflich erwirbt, am Tod und Leid der Tiere mitschuldig macht.

Weitere Informationen:
www.peta.de/exoten

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de
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